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Smalltalk-Software mit neuem Glanz

Die Programmierumgebung VA Smalltalk haben HPI-Studenten mit einer modernen Benutzeroberfläche ausgestattet. Programmierer und Anwender profitieren nun von einer besseren Integration in moderne Betriebssysteme, mehr Stabilität und Funktionalität. Das siebenköpfige Team hatte mit dem US-amerikanischen Softwarehersteller Instantiations zusammengearbeitet.

Nicht nur Programmierer, sondern auch Endanwender von VA Smalltalk-Anwendungen sind nun in der Lage, unter Linux ihre bestehenden Applikationen mit der verbreiteten Benutzeroberfläche GTK+ zu betreiben. Auf diese greift auch ein Großteil der Programme des bekannten Linux-Betriebssystems Ubuntu zurück.

Der Austausch der Benutzeroberfläche von VA Smalltalk wurde nötig, nachdem die zuvor benutzte Motif-Bibliothek auf dem Linux-Desktop zunehmend verdrängt worden war. Dadurch kam es bei der Benutzung von VA Smalltalk auf modernen Systemen häufig zu Problemen.

Durch den Umstieg auf GTK+ verbessert sich zum Einen die Kompatibilität der mit VA Smalltalk entwickelten Software zu neueren Betriebssystemen. Zum Anderen fühlt sie sich nun wie die meisten anderen Programme auf dem modernen Linux-Desktop an.

„Die VA Smalltalk-Umgebung war schon immer sehr produktiv. Allerdings war es ab und an ärgerlich, dass sich viele Bedienelemente der Oberfläche nicht wie in anderen Programmen verhalten haben. Das klappt jetzt wunderbar”, sagte Marco Lamina, ein Mitglied der Gruppe.

Mit der hinzugewonnenen Funktionalität sind VA Smalltalk-Programme nun auch optisch auf der Höhe der Zeit. Die Änderungen an der Architektur erleichtern es, mit kommenden Versionen der zugrunde liegenden GTK+-Bibliothek Schritt zu halten.

Eine besondere Herausforderung für die Studenten war die Integration eines neuen Teilsystems in ein großes Produkt. „In diesem Projekt musste unsere Software mit allen beteiligten Komponenten reibungslos zusammenspielen“, so Lamina weiter.

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