Hasso-Plattner-Institut

Stromsparen via iPad und 15 weitere coole IT-Projekte

Seite: 7/16

Firmen zum Thema

Web-Entwicklung in einer einzigen Programmiersprache

Die Erstellung dynamischer Web-Anwendungen vereinfacht das Projekt Orca. Die siebenköpfige Gruppe arbeitete hierbei mit dem kanadischen IT-Forschungsinstitut Bedarra Research Labs zusammen.

Um Web-Anwendungen zu entwickeln, bedarf es umfangreicher Kenntnisse vieler verschiedener Technologien, da die Pioniere des World Wide Web dieses vor 20 Jahren hauptsächlich konzipierten, um Dokumente weltweit verfügbar zu machen.

„Jedoch wurden Web-Anwendungen in den letzten Jahren immer interaktiver und dynamischer. Bekannte Vertreter dieser Entwicklung sind beispielsweise YouTube oder Facebook. Um solche modernen Anwendungen zu ermöglichen, bedarf es mehrerer Programmiersprachen und der jeweiligen Werkzeuge zur Entwicklung und Fehlersuche“, erläuterte Stephan Eckardt, Mitglied der Gruppe.

Softwareentwickler wollen sich nach seinen Worten aber auf die Umsetzung der Kundenwünsche konzentrieren und keine Zeit damit verlieren, Wege zu finden, verschiedene Technologien miteinander zu verknüpfen. Deshalb entwickelten Eckardt und seine sechs HPI-Kommilitonen eine Software, welche die Erstellung von dynamischen Web-Anwendungen in einer einzigen Programmiersprache erlaubt.

Dadurch müssen Entwickler nicht mehr ständig zwischen verschiedenen Programmiersprachen und den jeweils zugehörigen Entwicklungswerkzeugen umdenken. „Mit unserer Software ‚Orca‘ ist die Entwicklung von interaktiven und verteilten Web-Anwendungen deutlich einfacher“, betonte Eckardt.

Nächste Seite: Smalltalk-Software mit neuem Glanz

(ID:28140780)