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"Flugschreiber" für Softwaresysteme kommt Fehlern auf die Spur

Ein neuartiges Werkzeug soll es Softwareentwicklern erstmalig ermöglichen, beim Endnutzer auftretendes Fehlverhalten von Software effektiv zu verstehen. Wie in einem Flugschreiber zeichnet die Lösung das Verhalten von Softwaresystemen während der Ausführung auf. „Anschließend werden die gesammelten Daten durch eine innovative grafische Aufbereitung übersichtlich dargestellt. So erhalten Entwickler bei einem Fehlverhalten schnell einen detaillierten Einblick in das System“, erklärte Bachelorprojekt-Teilnehmer Jan Sandbrink.

Mit dieser neu entwickelten FlugschreiberTechnologie reduziert sich nach seinen Worten die Detektivarbeit bei der Fehlersuche, die bisher mehrere Tage dauern kann, auf wenige Minuten. Dies spare deutlich Kosten ein und erhöhe zudem die Kundenzufriedenheit.

In den Programmiersprachen C# und VB.NET geschriebene Softwaresysteme können dank der gefundenen Lösung ohne vorherige Anpassung im Produktivbetrieb analysiert werden. Der Anwendungsbereich reicht von Desktop-Applikationen über in Fahrzeuge eingebettete Softwaresysteme bis hin zu komplexen Internet-Portalen.

„Rund 80 Prozent der Kosten für ein Softwareprodukt entstehen, nachdem die Software das erste Mal zum Kunden ausgeliefert wurde“, betonte HPIStudent Jan Sandbrink. Denn aufgrund immer komplexer werdender Software und oft unterschiedlicher Systemumgebungen werde es schwieriger, die Ursachen für Fehlverhalten zu finden.

Die Nutzung von innovativen Werkzeugen zur Software-Analyse und Software-Visualisierung sei somit ein notwendiger Schritt, um die wachsende Komplexität beherrschen zu können, so Sandbrink.

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