Hasso-Plattner-Institut

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Geschäftsabläufe nach Maß

Um Geschäftsabläufe zu automatisieren und diese auf eigene Bedürfnisse zuschneiden zu können, haben Bachelorstudenten des HassoPlattner-Instituts (HPI) eine modulare Software zur Ausführung dieser Prozesse entwickelt. „Man kann Prozesse jetzt nicht nur einfach automatisiert ablaufen lassen, sondern die Ausführung auch individuell an die speziellen Voraussetzungen verschiedener Umgebungen anpassen“, erklärte Tobias Metzke, Sprecher des sechsköpfigen Entwicklerteams.

„In vielen Büros werden heute noch riesige Papierstapel von einer Person zur anderen getragen. Das ist sowohl umweltschädlich als auch ineffizient und belastet die Mitarbeiter“, erläuterte Metzke. Viele dieser papiergestützten Prozesse ließen sich ganz einfach automatisieren und vor allem auch digitalisieren, um Mitarbeiter zu entlasten und den Fokus auf ihre eigentliche Arbeit zu legen, stellte der Teamsprecher dar.

Die von den Studenten entwickelte Software koordiniert Arbeiten von Personen und leitet den Prozess im Hintergrund, um den Teilnehmern des Prozesses die Arbeit zu erleichtern.

„Als Forscher ist es für mich jetzt zudem viel einfacher, neue Aspekte im Bereich der Prozessausführung zu erforschen und zu evaluieren, da die neue Software es mir ermöglicht, neue Konzepte direkt in die JodaEngine zu integrieren und sie dort zu testen“, sagte Matthias Kunze, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Betreuer des Projekts.

Die modulare Bauweise und offene Architektur der Software soll es vor allem Wissenschaftlern ermöglichen, an vielen Stellen eigene Ideen direkt in Software umzusetzen und auszuprobieren. Ansatzpunkte zur Individualisierung der frei verfügbaren Software werden in den Bachelorarbeiten der Studenten angeführt und beispielhaft erläutert.

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