Strommessgerät misst ohne Berührung

| Redakteur: Hendrik Härter

Lukas Klar von der Universität Freiburg bekam für seine Masterarbeit zur berührungslosen Strommessung eine Auszeichnung.
Lukas Klar von der Universität Freiburg bekam für seine Masterarbeit zur berührungslosen Strommessung eine Auszeichnung. (Bild: Jörg Wilhelm)

Strom berührungslos messen und dabei den Abstand zum leitenden Medium selbstständig erkennen: Master-Student Lukas Klar hat jetzt für seine Abschlussarbeit einen Förderpreis erhalten.

Der Master Student Lukas Klar hat ein völlig neues Strommessgerät entwickelt, das im Gegensatz zu bisherigen Lösungen nicht in einem fixierten Abstand zum leitenden Medium angebracht werden. Es reicht dabei aus, dass sich das Messgerät in der Nähe des Leiters befindet. Das Gerät erkennt den Abstand selbstständig.

Für diese Arbeit hat Klar nun von der Universität Freiburg einen Förderpreis erhalten. Die Masterarbeit des Mikrosystemtechnikers hat er bei TDK-Micronas durchgeführt.

Ein neuartiger Ansatz auf Basis von 21 Hall-Sensoren

Sein Messgerät verwendet einen neuen Chip mit 21 Hall-Sensoren. In Verbindung mit fortgeschrittenen Methoden der eingebetteten nichtlinearen Optimierung ist es möglich, die Orientierung und den Abstand des Leiters in Bezug zum Sensor mitsamt des durch den Leiter fließenden Stroms genau zu ermitteln. Das neue Messverfahren ist durch seine einfache Handhabung bisherigen Lösungen deutlich überlegen.

Für die Leistungen seiner Masterarbeit erhält Lukas Klar den Förderpreis des Forums Angewandte Informatik und Mikrosystemtechnik (FAIM). Der mit 2500 Euro dotierte Preis würdigt herausragende Forschungs- und Innovationsleistungen auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik und Informatik.

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