Smarte LED-Straßenlaterne Straßenbeleuchtung mit WLAN und als Ladestation für E-Autos

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Eine Energieersparnis bis 50%, Breitband-Internetanschluss und Informationen über das Wetter. In Italien werden Straßenlaternen mit digitalen Zusatzdiensten ausgestattet. Dabei sollen sich die entstandenen Mehrkosten von 300 Euro pro Laterne über die Energieersparnis amortisieren.

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Straßenlaternen, die mehr als Licht geben: An den belebtesten italienischen Küstenorten der Romagna stattet das italiensiche Unternehmen Umpi Elettronica die Straßenlaternen mit digitalen Zusatzdiensten aus.

Ausgangspunkt sind die zahlreichen Straßenlaternen entlang der auch Nachts über gut besuchten Uferpromenaden. Diese werden mit einem elektronischen Fernsteuerungssystem ausgestattet, das eine Stromkostenersparnis von 30 bis 50% erlauben soll.

Gleichzeitig werden sie mit Breitbandanschlüssen ausgestattet, die eine für die Urlauber kostenlose WLAN-Verbindung zur Verfügung stellen. Außerdem werden ferngesteuerte Kameras installiert, die mögliche gewaltätige Übergriffe aufzeichnen und im Bedarfsfall hilfebringenden Alarm auslösen sollen. Hinzu kommt eine elektronische Leuchttafel mit Informationen über Badewasser und Wettterverlauf.

Straßenlaterne als Ladestation für E-Mobile

Die Installierungskosten werden mit 250 bis 300 Euro je Laternenmast beziffert. "Diese Investition macht sich allein wegen der Energieersparnis schon in kurzer Zeit bezahlt", erklärte Umpi-Hauptgeschäftsführer Gianluca Moretti.

Nach einer zweiten Ausbaustufe könne die Strassenbeleuchtung auch als Ladestation für elektrisch angetriebene Autos, Motor- und Fahrräder, aber auch für Handys und andere mobile Geräte genutzt werden.

Bei der Einrichtung des in Europa bisher einzigartigen Systems kann Umpi auf Erfahrungen zurückgreifen, die bereits bei ähnlichen Projekten auf den britischen Autobahnen, dem Bahnhof von New York und im Pilgerort Mekka mit ihrem weltweit patentierten "Mynos" gesammelt wurden. Die Initiative an der Adriaküste wird von Telecom Italia und vom italienischen Ministerium zur Innovation der öffentlichen Verwaltung unterstützt.

(Material von pressetext)

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