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Tagesseminar Steckverbinderkontakte für Anwendungen im Automobilbau

| Redakteur: Kristin Rinortner

Am 29. Januar 2013 fand in München ein Tagesseminar zu Automobil-Steckverbinderkontakten statt, bei dem Grundlagen, Prüfungen und Fehlerkriterien erörtert wurden. 27 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung des „Haus der Technik Essen“.

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Steckverbinder: Die altbekannten Branchenexperten Dr. Jochen Horn (re) und Dr. Bernd Lippmann veranstalteten das Seminar Automobil-Steckverbinder
Steckverbinder: Die altbekannten Branchenexperten Dr. Jochen Horn (re) und Dr. Bernd Lippmann veranstalteten das Seminar Automobil-Steckverbinder
(Bild: K. Rinortner)

Ohne Steckverbinder geht in modernen Fahrzeugen heute nichts mehr – doch mit ihnen oft genug auch nicht! Immer neue Anforderungsprofile für immer extremere Einsatzbedingungen, immer höhere Temperaturunterschiede, immer einfachere Montage, immer kleinere Abmessungen, immer bessere Leitfähigkeit, immer weiter optimierte Feder- und Verformungseigenschaften – die Wunschliste der Automobilindustrie an die Zulieferer ist lang.

Dr. Jochen Horn und Dr. Bernd Lippmann widmeten sich auf der Fachveranstaltung „Steckverbinderkontakte für Anwendungen im Automobil“ am 29. Januar 2013 in München diesem komplexen Thema, mittlerweile schon im 13. Jahr. Die Veranstalter haben sich zum Ziel gesetzt, mit Grundlagenvorträgen und Praxisbeispielen die Teilnehmer zu befähigen, unter Qualitäts- und Kostengesichtspunkten die jeweils beste Technik für die benötigte Anwendung zu identifizieren.

Die Fehlerkriterien bei Steckverbinderkontakten sind breit gefächert. Ebenso vielseitig wie die Anwendungen und Anforderungen sind auch die verwendeten Basis- und Schichtwerkstoffe und die Anschlusstechniken. Unterschiedliche Einsatztemperaturen, Korrosion oder die Einwirkung von Steck- und Ziehkräften beeinflussen unter anderem die Leitfähigkeit oder das Relaxationsverhalten.

So erfolgten die Präsentationen auch unter dem Aspekt, wie man das Problem der Hochohmigkeit von Crimpkontakten umgeht. Diskutiert wurden neben der Prüfrichtlinie LV 214 u.a. der Engewiderstand, die Dry-Circuit-Methode oder der Slow-Motion-Bending-Test und Fritting. Empfehlungen zur Verwendung von Kontakten/Beschichtungen und die Erörterung der 16 Prüfungen, die man benötigt, um in der Automotive-Steckverbinderbranche zu bestehen, rundeten das gelungene und informative Seminar ab.

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