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Verbindungstechnik Steckverbinder für wechselbare Batteriespeicher-Systeme

Autor / Redakteur: Bernd Horrmeyer * / Gerd Kucera

Modulare Batteriespeicher nehmen an Beliebtheit zu. Für den zuverlässigen Betrieb eines Energiespeichers ist der Steckverbinder des Batteriespeicher-Moduls ein entscheidendes Bauteil.

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Bild 1: Batteriewechselsysteme werden immer häufiger eingesetzt – sie ermöglichen Mobilität und unterstützen die Energiewende.
Bild 1: Batteriewechselsysteme werden immer häufiger eingesetzt – sie ermöglichen Mobilität und unterstützen die Energiewende.
(Bild: Phoenix Contact)

Zur Energiespeicherung kommen vornehmlich Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz. In den letzten Jahren hat sich diese Technologie bemerkenswert entwickelt, und das Ende der Verbesserungen ist nicht abzusehen. Preisgünstigere Fertigungsverfahren, immer mehr Ladezyklen, höhere Ladeleistungen und eine steigende Energiedichte bringen immer wieder neue wirtschaftlich und technisch sinnvolle Anwendungen hervor.

Der Batterietausch verkürzt Ladezeiten

Bislang wurden die Batteriezellen meist fest im Gerät verbaut, sodass der Anwender das Ladegerät am Gerät anschließen musste. Während dieser Zeit stand das Gerät selbst nicht für die Verwendung zur Verfügung. Außerdem gestaltete sich je nach Ort und Größe des Gerätes der Anschluss an das Ladegerät oft schwierig.

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Inzwischen erfreut sich das Konzept der modularen Batteriespeicher einer zunehmenden Popularität. Die Motive sind hierfür vielfältig. So kann etwa bei der Elektromobilität die Standzeit des Fahrzeuges durch den Austausch von Batteriemodulen dramatisch verkürzt werden, sodass beispielsweise Busse ihren Linienbetrieb fast verzugsfrei fortsetzen können (Einsatzgebiete siehe Bild 2). Bei Zweirädern kann das Batteriemodul bequem mit in die Wohnung genommen werden - ein umständliches und eventuell auch unsicheres Laden am Standort des Fahrzeuges entfällt.

Auch Maschinen und Werkzeuge profitieren, wenn ihre Batteriemodule schnell austauschbar und an einem anderen Ort wieder aufladbar sind. So können beispielsweise Arbeitsmaschinen bequem in mehreren Schichten hintereinander eingesetzt, Werkzeuge für eine bessere Handhabung kabellos gestaltet und rotierende Maschinenteile bequem mit Energie versorgt werden.

Im Hinblick auf die Energiewende wird auch die Stabilisierung des Stromnetzes immer wichtiger; als wesentlicher Baustein hierfür wird die Speicherung regenerativ erzeugter Elektrizität angesehen. So werden zunehmend auch in Häusern mit einer PV-Anlage modulare Batteriespeicher installiert, um dies zu unterstützen. Hinzu kommen weit größere Anlagen an geeigneten Stellen des Stromnetzes, wo man ebenfalls auf eine Modularisierung der Anlagen setzt. Denn dann sind die Anlagen jederzeit erweiterbar und Module lassen sich bequem austauschen – dadurch sind die Anlagen an den technischen Fortschritt der Batterietechnik anpassbar. Außerdem entfallen dann auch Restriktionen beim Transport großer Batterieeinheiten (Bild 2).

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