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Starkes Gehäuse schützt Technik von Outdoor-Werbeanlagen

Redakteur: Kristin Rinortner

GEOS-Gehäuse von Spelsberg schützen elektronischer Komponenten zuverlässig. Gleichzeitig bieten sie hohe Flexibilität bei der kundenspezifischen Bestückung. Davon ist auch die Ströer Gruppe überzeugt, die zum Betrieb von Outdoor-Werbeanlagen mit Solarpanel auf GEOS-Leergehäuse vertraut.

Robuste Leergehäuse: 
Die Ströer Gruppe stellte aufgrund der Gefahr von Überflutungen der Installationsschächte besondere Anforderungen an die Dichtigkeit der Gehäuse. Die GEOS-Serie stellt dies selbst bei zeitweisem Untertauchen der Produkte sicher.
Robuste Leergehäuse: 
Die Ströer Gruppe stellte aufgrund der Gefahr von Überflutungen der Installationsschächte besondere Anforderungen an die Dichtigkeit der Gehäuse. Die GEOS-Serie stellt dies selbst bei zeitweisem Untertauchen der Produkte sicher.
(Bild: Günther Spelsberg)

Beim Betrieb seiner Anlagen setzt Ströer, einer der führenden deutschen Außenwerber mit rund 300.000 aktiven Werbeträgern, auf Outdoor-Ausführungen, die mithilfe von Solarpanels versorgt werden. Die Vorteile solcher Insellösungen liegen auf der Hand: Sie vermeiden Kosten für den Netzanschluss und senken die Betriebsausgaben.

Allerdings sind die dazu im Erdreich eingelassenen Installationsschächte der Gefahr von Überflutungen bei Starkregenfällen ausgesetzt. Auch bei alternativen Einbausituationen, bei denen Gehäuse mit innenliegender Technik auf Dächern oder an Masten befestigt werden, bedarf es eines dauerhaft zuverlässigen Schutzes der verbauten Komponenten. Die Lösung sind GEOS-Leergehäuse aus dem Hause Spelsberg.

Gemeinsam zur individuellen Lösung

Bedingt durch die geografischen sowie witterungsbedingten Gegebenheiten vor Ort stellte die Ströer Gruppe eine Reihe von Anforderungen an die zwischen Solarpanel und Beleuchtung geschalteten Gehäuse. Dazu zählen neben der Dichtigkeit die allgemeine Langlebigkeit aller Bauteile, Robustheit, Witterungsbeständigkeit sowie UV-Schutz.

Bereits bei vorausgegangenen Projekten, u. a. bei der Konfiguration individueller, normenkonformer Netzanschlüsse sowie beim Einsatz von Kleinverteilern vertraute der deutsche Außenwerber auf die Erfahrung und Dienstleistungen aus Schalksmühle. Und auch in diesem Fall brachte der Hersteller als langjähriger Partner sein Knowhow und seine zielführenden Produktlösungen ein.

„Bei der Zusammenarbeit mit Spelsberg können wir uns immer auf einen partnerschaftlichen und bereichernden Austausch verlassen. Das gilt im Speziellen auch für den Bereich des Prototypenbaus sowie der Umsetzung aller notwendigen Normen“, hebt Wolfgang Erkel, Mitarbeiter im Elektronik­labor der Ströer Gruppe, die Vorteile der Zusammenarbeit hervor.

Zunächst galt es, die notwendigen technischen Komponenten wie Batterie, Laderegler, Klemmen, Leitungen, Befestigungen und Steckersysteme im Leergehäuse des Typs GEOS nach den spezifischen Anforderungen der Ströer-Gruppe unterzubringen. Dank der Befestigungsdome im Kasten und des intelligenten Einbausystems für den werkzeuglosen Einbau im Raster 25 mm überzeugt das Leergehäuse durch eine hohe Flexibilität. So gelingt die variable Bestückung mit anwendungstypischen Komponenten ohne die Beeinträchtigung ihrer technischen Eigenschaften.

Auch die zahlreichen Zubehörteile tragen maßgeblich zur Flexibilität der Produkte bei. „Die Baugruppen lassen sich horizontal und vertikal auf Systemplatten montieren, wodurch wir den Bauraum optimal nutzen können. Zudem wird der Aufbau dadurch erleichtert, dass dieser außerhalb des Gehäuses erfolgen kann und die Baugruppen erst nach Fertigstellung der Montage in das Gehäuse eingebracht werden. Dank der flexiblen Handhabung passen sich die GEOS-Gehäuse von Spelsberg optimal unseren Bedürfnissen an“, sagt Erkel.

Starke Schale, durchdachtes Design

Einmal verbaut ist für den Schutz der Technik vor äußeren Einflüssen dauerhaft gesorgt. Gewährleistet wird dies vor allem durch den hochwertigen und robusten Kunststoff Polycarbonat (PC). Dieser ist UV-stabil sowie witterungsbeständig und bewahrt innenliegende Einbauten vor den Einflüssen von hohen oder niedrigen Temperaturen, Ölen und Fetten. Auch an möglichen Schnittkanten ist durch die Verwendung des Kunststoffs die Korrosionsbeständigkeit sichergestellt.

Bild 1: 
Die widerstandsfähigen Gehäuse aus Polycarbonat (PC) sind die optimale Lösung beim Einsatz im Outdoor-Bereich.
Bild 1: 
Die widerstandsfähigen Gehäuse aus Polycarbonat (PC) sind die optimale Lösung beim Einsatz im Outdoor-Bereich.
(Bild: Günther Spelsberg)

Hinzu kommt das spezielles Dichtprinzip „Drain Protect“, welches die Gehäuse im Verbund mehrerer Maßnahmen dauerhaft resistent gegen Feuchteeintrag macht. Dazu tragen ein weit übergreifender Deckel, eine Ablaufrinne, die Feuchtigkeit entlang der Gehäuseseiten zur Rückseite ableitet, sowie eine umlaufende Elastomer-Dichtung bei. Die Serie erfüllt die Schutzart IP 66/IP 67, ist nach IEC 62208, UL 50, UL 50E und CSA 22.2 zertifiziert sowie nach IEC 61439 geprüft.

Das Gehäuse für Anwendungen von Heute und Morgen

Von diesen Leistungsmerkmalen überzeugten sich auch die Verantwortlichen der Ströer Gruppe im Rahmen eines Testlaufs, in dem ein möglicher Härtefall, nämlich die Überflutung der Installationsschächte, simuliert wurde.

Bild 2: 
Das spezielle Design nach dem Dichtprinzip „Drain Protect“ macht die Gehäuse im Verbund mehrerer Maßnahmen dauerhaft resistent gegen Feuchteeintrag. Dazu zählt u. a. die hier abgebildete umlaufende Elastomerdichtung.
Bild 2: 
Das spezielle Design nach dem Dichtprinzip „Drain Protect“ macht die Gehäuse im Verbund mehrerer Maßnahmen dauerhaft resistent gegen Feuchteeintrag. Dazu zählt u. a. die hier abgebildete umlaufende Elastomerdichtung.
(Bild: Günther Spelsberg)

Die ausgebauten Gehäuse wurden dazu beschwert und über einen gewissen Zeitraum am Boden eines mit Wasser gefüllten Be­hälters fixiert. Nach der anschließenden Entnahme und Überprüfung des Gehäuse-Inneren zeigte sich, dass kein Wasser eingedrungen war.

„Mit dem Ergebnis der ersten Testläufe sind wir überaus zufrieden. Die Anwendung zeigt, dass die GEOS-Gehäuse aus dem Hause Spelsberg den von uns geforderten IP-Schutzgrad erreichen. Nun sind wir gespannt wie sich die Produkte im jahrelangen Outdooreinsatz schlagen werden und blicken diesbezüglich absolut positiv voraus“, resümiert Erkel.

Dieser Beitrag ist im Sonderheft Elektromechanik III der ELEKTRONIKPRAXIS (Download PDF) erschienen.

Die Resultate überzeugten und die Gehäuse sind auch für weitere Projekte und künftigen Anwendungen in der Auswahl. „Bei vergleichbaren Anforderungen werden wir sicherlich erneut auf GEOS-Gehäuse zurückgreifen. Besonders bei der Entwicklung von Prototypen in unserem Entwicklungs­zentrum und bei Tests im Außenbereich ist die Gehäuse-Serie dank ihrer Vielfalt und Anpassungsfähigkeit bestens geeignet“, schließt Erkel.

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