Spitzenwerte für analogen Signalgenerator

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Das sagt der Hersteller zum Gerät

Interview mit dem Laborleiter Mikrowellensignalgeneratoren Jürgen Ostermeier

Auf ein Wort: Jürgen Ostermeier ist Laborleiter Mikrowellensignalgeneratoren bei Rohde & Schwarz in München. Die Entwickler müssen sich auf ihre Messergebnisse verlassen können, ohne dass der Signalgenerator störenden Einfluss auf das DUT hat.
Auf ein Wort: Jürgen Ostermeier ist Laborleiter Mikrowellensignalgeneratoren bei Rohde & Schwarz in München. Die Entwickler müssen sich auf ihre Messergebnisse verlassen können, ohne dass der Signalgenerator störenden Einfluss auf das DUT hat.
(Bild: Rohde & Schwarz)

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Herr Ostermeier, wo sehen Sie die Markttrends für analoge Signalgeneratoren?

Das Generieren von Signalen mit hoher spektraler Reinheit und sehr niedrigem Phasenrauschen bei immer höheren Frequenzen ist ganz entscheidend für viele Applikationen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen nach hohen Ausgangsleistungen in Kombination mit geringen harmonischen Verzerrungen und möglichst niedrigem Breitbandrauschen.

Für viele unserer Kunden ist es essenziell, in ihrem Setup die Performance des DUTs ohne den störenden Einfluss des Signalgenerators messen zu können. Deshalb ist es in der Regel nicht möglich, Kompromisse bei der Signalqualität des Generators einzugehen.

Außerdem werden die Forderungen nach schnellen Einstellzeiten immer größer, weshalb ein vollelektronischer Stufenabschwächer immer wichtiger wird. Der R&S SMA100B ist der einzige Signalgenerator mit einem vollelektronischen Stufenabschwächer bis 20 GHz im Markt, der trotzdem äußerst niedrige harmonische Verzerrungen aufweist.

An welche Zielgruppen wendet sich der Signalgenerator und wie werden diese unterstützt?

Viele unserer Kunden kommen aus den Bereichen Bauteile und Komponenten, Telekommunikation sowie Aerospace und Defence. Lassen Sie mich zwei typische Beispiele zu den Einsatzgebieten nennen: Der R&S SMA100B ist die ideale Quelle, um High-Speed Analog zu Digital Wandler zu entwickeln und zu testen.

Dazu kann das Gerät mit der Clock-Synthesizer-Option ein hochreines Analogsignal sowie ein unabhängig davon einstellbares Taktsignal mit sehr geringem Jitter erzeugen. Der Kunde ist so in der Lage, mit nur einem Gerät die Performance seines ADC zu charakterisieren und zu testen.

Zum zweiten werden die Vorteile auch bei Entwurf und Verifizierung von Radarsystemen sichtbar: Hier punktet der R&S SMA100B damit, dass er Signale mit hohem Pegel und extrem niedrigem trägernahen Phasenrauschen erzeugt. So kann er beispielsweise schon während der Entwicklung als LO-Ersatz im Gesamtsystem verwendet werden. Damit lässt sich bereits in einer sehr frühen Phase die Performance des Radarsystems überprüfen und optimieren.

Warum bieten Sie den R&S SMA100B in zwei und drei Höheneinheiten an?

Die verschiedenen Höheneinheiten bedeuten für den Nutzer mehr Flexibilität und eine bessere Bedienbarkeit. Für Automated-Test-Equipment- (ATE-) Racks, in denen ein geringer Platzbedarf eine große Rolle spielt, sind die 2-HE-Geräte eine gute Wahl. Für einen Desktop-Betrieb erleichtern ein größerer Bildschirm und Signalbuchsen im Frontbereich die tägliche Arbeit der Entwickler.

* Daniel Blaschke ist Senior RF- und µW-Engineer/- Projektmanager Signalgeneratoren bei Rohde & Schwarz in München.

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