Mobile Spektrumanalyse Spectrum Rider FPH punktet bei Gewicht und Akkulaufzeit

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Rohde & Schwarz hat mit dem R&S Spectrum Rider FPH ein mobiles und vor allem handliches Messgerät entwickelt, das nicht nur bei Gewicht und Akkulaufzeit besticht.

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Mobile Spektrumanalyse: Der R&S Spectrum Rider FPH wiegt 2,5 kg und die verbauten Akku halten bis zu acht Stunden.
Mobile Spektrumanalyse: Der R&S Spectrum Rider FPH wiegt 2,5 kg und die verbauten Akku halten bis zu acht Stunden.
(Bild: Rohde & Schwarz)

Seit 13 Jahren bietet Rohde & Schwarz Handheld-Messgeräte für die HF-Analyse an .Und die mobilen Messlösungen sind nach wie vor begehrt. So sieht der Messtechnikspezialist 10 Prozent des Marktes an Spectrum-Analyzer genau bei den mobilen Handheld-Lösungen. Und der Markt wächst noch weiter: Dank leistungsfähiger Hardware steigt die Performance der Geräte. Aber auch dank der wachsenden Zahl drahtloser Geräte sind mobile Spektrumanalysatoren gefragt. Hier vor allem getrieben durch die Elektromobilität und das Internet of Things.

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Dabei spielen für den Anwender Gewicht und Akkulaufzeit eine wichtige Rolle. Beides hat Rohde & Schwarz in seinem Spectrum Rider FPH berücksichtigt. Das Gewicht konnte man auf 2,5 kg drücken und der Akku soll bis zu acht Stunden halten. Auch die anderen technischen Parameter brauchen sich nicht zu verstecken: Die Empfindlichkeit liegt bei typ. -160 dBm und die Messgenauigkeit bei typ. 0,5 dB zwischen 10 MHz und 3 GHz.

Das Basismodell deckt Frequenzen von 5 kHz bis 2 GHz ab. Mit einem Key-Code lässt sich die Frequenz bis auf 4 GHz erweitern. Höhere Frequenzen sind beispielsweise dann sinnvoll, wenn Funksignale oberhalb von 2 GHz oder TD-LTE-Bänder größer 3 GHz gemessen werden sollen. Hier hat der Anwender die Möglichkeit, die Frequenzen auf 3 oder 4 GHz zu erweitern.

Gerade für den rauen Einsatz im Feld ist der Spektrum Rider hin optimiert. Die beleuchtete Tastatur ermöglicht es, im Dunkeln zu arbeiten, während der Tageslichtmodus bei Sonnenlicht dafür sorgt, dass man gut vom Display ablesen kann. Das Gerät ist getestet gemäß MIL PRF-28800F Class 2 für den Einsatz im Feld und die Anschlüsse sind geschützt.

Einstellungen wie Frequenz, Darstellung und Referenzpegel lassen sich über Gesten am kapazitiven Touchdisplay vornehmen. Wer es lieber klassisch mag, kann die Tasten und den Drehknopf verwenden. Standardmäßig ist der mobile Spektrumanalysator über USB oder LAN fernsteuerbar.

Ein besonderes Hilfsmittel ist der integrierte Test-Wizard: Ein versierter Anwender kann hier verschiedene Testszenarien vordefinieren. So sind auch solche Anwender mit wenig HF-Hintergrundwissen in der Lage, Messaufgaben korrekt zu erledigen. Einstellungen und Messergebnisse kommen auf eine microSD-Speicherkarte mit 32 GByte.

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