Bewegung.Zukunft – e-Mobilität begreifen

Sonderausstellung zur Elektromobilität geht in die Schlussrunde

| Autor: Thomas Kuther

( Fraunhofer IISB / Thomas Richter)

Noch bis zum 25. August 2013 präsentiert das Museum Industriekultur in Nürnberg gemeinsam mit dem Fraunhofer IISB in der Sonderausstellung „Bewegung.Zukunft – e-Mobilität begreifen“ das zukunftsweisende Thema Elektromobilität.

Elektrofahrzeuge existieren seit mehr als 130 Jahren, aber im Individualverkehr sind sie bisher nur in sehr kleiner Anzahl zu finden, hier dominiert der Verbrennungsmotor. Die Verknappung fossiler Brennstoffe, die Bedrohung durch den Klimawandel und massive Umweltprobleme – vor allem in Ballungsräumen und Megacities – erfordern ein Umdenken. Die Elektrifizierung der Antriebe bietet die Chance, die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren, Emissionen zu minimieren und die individuelle Mobilität neu zu definieren. In der Ausstellung „Bewegung.Zukunft – e-Mobilität begreifen“ haben die Besucher die Möglichkeit, dieses spannende Entwicklungsfeld anhand von Fakten und anschaulichen Exponaten auf unterhaltsame Weise zu erkunden.

Wanderausstellung der Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität

Ein Kernbestandteil von „Bewegung.Zukunft – e-Mobilität begreifen“ ist eine Wanderausstellung der Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität, die an zahlreichen interaktiven Informationsständen die verschiedenen Aspekte der Elektromobilität beleuchtet – von neuen Fahrzeugkonzepten über die Batterietechnik bis hin zur nachhaltigen Verkehrsentwicklung.

Fahrzeuge und Exponate von Firmen und Forschungseinrichtungen

Zweiter Kernbestandteil sind Fahrzeuge und Exponate von Firmen und Forschungseinrichtungen aus der Metropolregion Nürnberg und Nordbayern, denn hier haben viele Entwicklungen und Innovationen zur Elektromobilität ihren Ursprung. Ausstellungsstücke nordbayerischer Firmen zu den Themen Antriebstechnik, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur belegen, dass die Elektromobilität längst ihr Nischendasein verlassen hat und ernsthaft in den Fokus des Interesses der Automobil- und Zulieferindustrie gerückt ist. Bordnetzkomponenten, Leistungselektronikmodule, Motorschnittmodelle, Ladesäulen oder Sicherheitseinrichtungen spiegeln die beeindruckende Bandbreite regionaler Hightech-Produkte. Interessante Elektrofahrzeuge – von historischen Fahrrädern, Rollern, dem ersten amtlich zugelassenen Solarmobil Deutschlands bis zu modernen elektrischen Stadtflitzern und Sportwagen – führen dem Besucher straßentaugliche Entwicklungen der letzten Jahrzehnte vor Augen.

Wissenswerte Zahlen und Fakten

Dazu präsentieren Schautafeln wissenswerte Zahlen und Fakten zum Energiebedarf, zu den tatsächlichen CO2-Emissionen oder zum Beispiel zur Reichweite von Elektrofahrzeugen. Informationen zu regionaler Vernetzung, Nachwuchsarbeit und öffentlichen Projekten runden die Ausstellung ab. Durch die verständliche Darstellung ermöglicht „Bewegung.Zukunft – e-Mobilität begreifen“ auch technischen Laien, Schülern oder Jugendlichen einen spannenden Ausflug in eine nachhaltig mobile Welt – rein elektrisch natürlich.

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