Automobil Softwarefehler: General Motors ruft 33.700 Fahrzeuge zurück

Redakteur: Franz Graser

Der amerikanische Hersteller GM hat knapp 34.000 Autos der Modellreihen Buick LaCrosse und Cadillac SRX in die Werkstätten zurückbeordert. Der Grund dafür liegt in einem Programmierfehler.

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Die Limousine Buick LaCrosse sowie der Geländewagen Cadillac SRX (Bild) des Modelljahres 2013 weisen denselben Softwarefehler auf: Das Automatikgetriebe kann ohne Einfluss des Fahrers in Sport-Modus wechseln. Das kann dazu führen, dass die Motorbremse ausfällt.
Die Limousine Buick LaCrosse sowie der Geländewagen Cadillac SRX (Bild) des Modelljahres 2013 weisen denselben Softwarefehler auf: Das Automatikgetriebe kann ohne Einfluss des Fahrers in Sport-Modus wechseln. Das kann dazu führen, dass die Motorbremse ausfällt.
(Bild: General Motors)

Wie das US-Magazin automotive.com berichtet, sind von dem Softwarefehler die Fahrzeuge des Modelljahres 2013 der genannten Baureihen betroffen. Der Fehler führt dazu, dass das Automatikgetriebe der Autos unabsichtlich in den Sport-Modus wechseln kann.

Ein möglicher Effekt dieses Fehlers ist, dass die Motorbremse nicht mehr funktioniert. Dies erhöht laut der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) das Unfallrisiko.

Die betroffenen Fahrzeuge wurden größtenteils in den USA und Kanada verkauft. Einige Modelle sind auch in Mexiko, den Mittleren Osten und China unterwegs. General Motors hat angekündigt, das betroffene Motorsteuergerät kostenfrei gegen eines mit der korrigierten Programmversion zu tauschen.

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