Fahrzeugdiagnose-Software

Softing erhält Großauftrag vom weltgrößten Autokonzern

| Redakteur: Gerd Kucera

Die global agierende Management-Holding Softing hat einen Vertrag über die Lieferung und Wartung der ODX-Software für die moderne Fahrzeugdiagnose mit dem weltweit führenden Automobilkonzern geschlossen.

Die Softing-Gesellschaften erstellen und vertreiben Hard- und Software für die industrielle Automatisierung sowie für die Fahrzeugelektronik. In enger Kundenbeziehung werden technologisch hochwertige Standardprodukte sowie individuelle Lösungen realisiert.

Im Unternehmenssegment Automotive Electronics hat Softing jetzt erneut einen Großauftrag mit strategischer Bedeutung akquirieren können. Der in Deutschland ansässige weltweit größte Automobilkonzern hat mit Softing einen Vertrag über die Lieferung und Wartung der für die moderne Fahrzeugdiagnose unerlässlichen ODX-Software geschlossen. Dieser Vertrag ist der zweite seiner Art, nachdem bereits in 2011 eine sehr ähnliche Vereinbarung mit einem deutschen Hersteller von Premiumfahrzeugen abgeschlossen werden konnte.

CEO und Aktionär Dr. Wolfgang Trier freut sich: „Wir mussten einige Zeit an dieser Vereinbarung arbeiten, aber sie wird allein in den nächsten drei Jahren zu einem zusätzlichen Umsatz von bis zu zwei Millionen € führen. Wichtiger jedoch noch die Tatsache, dass wir uns damit auf Jahre hinaus im technologischen Kern der Diagnosetechnik bei einem weiteren absoluten Top-Kunden verankern konnten. Dies wird uns weitere Zusatzaufträge bringen.“

Softing plant für den 14. August 2012 die Veröffentlichung seiner Zahlen zum ersten Halbjahr. Aufgrund des guten Jahresverlaufs der ersten sechs Monate wird derzeit geprüft, ob mit der Veröffentlichung auch eine weitere Anhebung der Guidance erfolgen kann. Softing hat bereits im Q1 bei einem Umsatzsprung von ca. 43% das EBIT um 33% steigern können.

Volkswagen ist der größte Autobauer der Welt

Wer dieser weltgrößte Autobauer ist, wurde nicht bekannt gegeben. Infrage kommen dafür nur die Konzerne General Motors und Volkswagen. Die Einschränkung „...in Deutschland ansässige weltweit größte Automobilkonzern...“ adressiert Volkswagen. Die Frankfurter Allgemeine berichtete am 20.01.2012 über die Führungsposition im Automobilbau: „Nach der überstandenen Insolvenz strotzt General Motors wieder vor Selbstbewusstsein. Das Unternehmen, das vor dem tiefen Absturz fast 80 Jahre lang der größte Autokonzern der Welt war, deklariert nun wieder den Spitzenplatz für sich - und zieht damit den Zorn von Volkswagen auf sich.“

Die Opel-Mutter General Motors habe laut Frankfurter Allgemeine im vergangenen Jahr mehr Autos verkauft als jeder andere Konzern. GM gab bekannt, 2011 insgesamt 9,026 Mio. Fahrzeuge verkauft zu haben und damit knapp 8% mehr als 2010. Volkswagen steigerte seinen Absatz früheren Angaben zufolge auf 8,156 Mio. Fahrzeuge. Kaum hatte GM den Führungsanspruch geltend gemacht, meldete sich Volkswagen zu Wort und kritisierte die Berechnungsmethoden der Amerikaner. Im Gegensatz zu GM habe Volkswagen nicht die Verkäufe sämtlicher Tochtergesellschaften einbezogen, sagte ein Sprecher. Hätte man das gemacht, also zum Beispiel die Verkäufe der mehrheitlich in VW-Besitz befindlichen LKW-Hersteller Scania und MAN berücksichtigt, wäre VW die Nummer Eins gewesen, erklärte der Sprecher.

An dritter Stelle folge Toyota mit 7,9 Mio. Fahrzeugen. Die Japaner mussten einen Rückgang von etwa 6% hinnehmen. Ursächlich sind laut Frankfurter Allgemeine im vergangenen Jahr das verheerende Erdbeben in Japan, Überschwemmungen in Thailand und Berichte über Qualitätsprobleme. 2010 führte Toyota noch die Liste der größten Hersteller an.

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