Markenschutz So sichern Firmen ihre Markenrechte

Autor / Redakteur: Markus Feinendegen * / Margit Kuther

Firmen investieren oft Zeit und Geld in den Aufbau eines Produktnamens und stehen am Ende dennoch mit leeren Händen da. Erfahren Sie, was eine Marke ist, und wie man sie schützt.

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Patentamt in München: Der Markenschutz entsteht durch die Eintragung als nationale / internationale Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA)
Patentamt in München: Der Markenschutz entsteht durch die Eintragung als nationale / internationale Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA)
(Bild: DPMA)

Die Schnäppchenjagd kommt aus der Mode. Nach einer Studie des Markenverbandes und der Unternehmensberatung McKinsey zeigt sich: Für eine wachsende Zahl von Kunden kommt es weniger auf den Preis als vielmehr auf Produktsicherheit an.

Das war vor wenigen Jahren noch anders. Da suchten die Kunden bevorzugt nach Rabattangeboten. Die Konsumenten setzen bei ihrer Produktwahl wieder vermehrt auf Qualität und Innovation. Und das vermuten sie eher bei Markenprodukten.

Austauschbare Leistungsmerkmale, deshalb ist die Marke wichtig

Nach wie vor sind die Leistungsmerkmale vieler konkurrierender Angebote weitgehend austauschbar. Deshalb gewinnen eher abstrakte Merkmale an Bedeutung. Auf diese Entwicklung müssen kleine wie große Unternehmen reagieren. Viele Akteure haben sich zwar um die Produktentwicklung und Vermarktung gekümmert, aber weniger darum, ihr Angebot als Marke zu profilieren.

Sie laufen Gefahr, mit nicht gekennzeichneten und damit verwechselbaren Artikeln, Marktanteile zu verlieren. Denn auch das zeigt die Studie des Markenverbandes: Immerhin 35% der Kunden meinen, dass sich der Kauf von Markenartikeln meistens lohnt.

Und haben Kunden mit einer Marke gute Erfahrungen gemacht, werden sie eher einen Wiederholungskauf ins Auge fassen.

Marktpositionen verteidigen

Schnell investieren Unternehmen viel Zeit und Geld in den Aufbau eines Produktnamens oder einer Geschäftsbezeichnung und stehen am Ende dennoch mit leeren Händen da. Ist die Bezeichnung nicht geschützt, besteht die Gefahr, dass ein Konkurrent eine Neuheit oder auch ein etabliertes Produkt kopiert und selbst im Markt einführt.

Es kann sogar passieren, dass dem Pionier untersagt wird, seine Ware oder Dienstleistung unter dem angestammten Namen weiter zu vertreiben. Denn ein Schutzrecht für einen Produktnamen, ein Logo oder eine bestimmte Form des Produktes entsteht nicht bereits dadurch, dass ein Unternehmen etwas kreiert und als Erstes anbietet.

Wer also sicher gehen will, dass kein Nachahmer ihm den Markt streitig macht, muss eine Marke anmelden. Das haben inzwischen immer mehr Unternehmen erkannt.

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