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Grundlagenwissen Beleuchtungstechnik

So lässt sich die Lichtqualität bei LEDs erkennen

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Flimmerndes Licht ist für den Menschen gefährlich

Doch weshalb ist Flimmern überhaupt ein Problem? Der Mensch empfindet es zunächst einmal als unangenehm. Das hat einen einfachen Grund: Flimmerndes Licht ist unnatürlich. Nicht nur, weil man es von der Glühlampe nicht gewohnt ist. Auch die Sonne, also die ursprünglichste und für den Menschen in vielfacher Hinsicht beste Lichtquelle kennt kein Flimmern.

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Eine Verringerung oder, besser, eine völlige Eliminierung des Flimmerns empfiehlt sich auch, weil starkes Flimmern schnell zu Kopfschmerzen oder Unwohlsein führen kann und den Menschen ermüdet. Besonders kontraproduktiv ist dies beim biologisch wirksamen Licht, das ja genau das Gegenteil erreichen will, nämlich die Belebung des Organismus.

Mit den negativen Auswirkungen des Flimmerns ist es damit aber längst noch nicht getan. Besonders drastische Folgen können in Deutschland etwa 500.000 Personen treffen. Denn das ist die Anzahl derer, die gegen Epilepsie behandelt werden. Setzt man diese einem starken Flickern aus, sind epileptische Schübe eine mögliche Konsequenz [2] .

Auch in Produktionsbetrieben kann sich der Effekt hinderlich bis gefährlich auswirken. Zum Beispiel beim Einsatz von Drehmaschinen. Dreht sich eine solche Maschine mit, sagen wir, 5000 Umdrehungen pro Minute bei einem stark flimmernden Licht, entsteht aus dem Zusammenspiel von Dreh- und Lichtfrequenz schnell ein Stroboskopeffekt. Der Nutzer kann unter diesen Umständen nicht mehr erkennen, ob bzw. wie sich das Gerät bewegt. Die mitunter schlimmen Folgen lassen sich leicht ausmalen.

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