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Revolution der Haushaltsgeräte So gelingt die Markteinführung von Smart-Home-Produkten

Hersteller von Haushaltsgeräten müssen ein Konzept haben, das die Interoperabilität, die Gerätesicherheit, den Datenschutz und die Datensicherheit berücksichtigt. Eine umfassende Prüfung von TÜV Rheinland gibt hierfür Sicherheit und Gewissheit

Eine einfache Bedienung sorgt für Akzeptanz beim Nutzer
Eine einfache Bedienung sorgt für Akzeptanz beim Nutzer
(Bild: TÜV Rheinland)

Der Markt für Haushaltsgeräte, AV/IT- Produkte, Leuchten und Co. hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Aus herkömmlichen Staubsaugern wurden Saugroboter, aus Lampen, Waschmaschinen und Kühlschränken smarte Geräte, die sich per App von unterwegs steuern lassen. Um auf dem Markt erfolgreich sein zu können, müssen Smart-Home-Produkte einfach zu verbinden und zu bedienen sein.

Die Vielfalt der IoT-Produkte im Smart-Home-Bereich steigt unaufhörlich
Die Vielfalt der IoT-Produkte im Smart-Home-Bereich steigt unaufhörlich
(Bild: TÜV Rheinland)

Anwender wünschen sich eine intuitive Bedienung. Außerdem sollen Geräte nicht nur in einem speziellen Smart-Home-System miteinander kommunizieren können , sondern auch in verschiedenen Eco-Systemen. Auch Datenschutz und Datensicherheit stehen im Fokus der Produktentwicklung sowie der Produktnutzung.

Herausforderungen bei der Produktion von Smart-Home-Geräten

Hersteller müssen bei Produktentwicklung und Design nicht mehr nur noch die (elektrische) Sicherheit des Produktes betrachten, sondern eine Vielzahl von Kriterien mehr, die, bedingt durch eingebaute Funkschnittstellen in den Geräten, die erfolgreiche Markteinführung beeinträchtigen können. Sie müssen ein Konzept haben, das die Interoperabilität, die Gerätesicherheit, den Datenschutz und die Datensicherheit berücksichtigt.

Dies alles gilt selbstverständlich, bevor ein Gerät produziert wird. Denn wenn diese Kriterien nicht berücksichtigt werden, kann die Nichterfüllung der Anforderungen erhebliche Mehrkosten verursachen oder eine komplette Neugestaltung des Produkts notwendig machen.

Die Prüfung folgender fünf Kriterien ist bei der Herstellung von vernetzten Geräten unabdingbar:

Interoperabilität – Kommunikation und Kompatibilität von Geräten untereinander: Hier gilt es zwei Wichtige Fragen zu beantworten: Kann mein Gerät mit bestehenden Systemen kommunizieren? Und wie hoch ist der Aufwand für den Nutzer z. B. hinsichtlich Bedienungsfreundlichkeit?

Datenschutz – die Wohnung ist Privatsphäre: Alle Daten, die dort gesammelt werden, sind auch privat. Das gilt bereits für die ausgewählte Raumtemperatur, denn sie lässt Rückschlüsse auf die Lebensgewohnheiten über An- und Abwesenheit der Bewohner zu, und erstreckt sich über alle Daten von smarten Haushaltsgeräten. Der Gesetzgeber macht hier strenge Vorgaben, und die Verbraucher wollen von ihren smarten Geräten nicht ausspioniert werden. Dem kann und muss mit zwei Design-Prinzipien Rechnung getragen werden: „Privacy by Design“ und „Privacy by Default“.

Cyber-Security – Identifizierung von Schwachstellen: Die größten Schwachstellen, die bei der Herstellung von Smart Home-Produkten beachtet werden sind: Mangelhafte oder fehlerhafte Software, Fehlerhaft konfigurierter Netzwerkzugang, unzureichende Passwort-Richtlinien, unsachgemäße Entsorgung und Datenlöschung auf dem Gerät sowie Malware und Spyware.

Usability – einfache Bedienung sorgt für Akzeptanz beim Nutzer: Ein wichtiges Kriterium für den Kauf und die Akzeptanz durch den Nutzer ist die intuitive Bedienbarkeit als Leistungskriterium für eine effiziente Nutzung. Internationale Gebrauchstauglichkeitsstandards wie die Normenreihe ISO 9241 bilden die Grundlage für die Ableitung von Anforderungen an interaktive Produkte. Die Einhaltung dieser Anforderungen lassen sich anhand etablierter Prüfmethoden prüfen und nachweisen (z.B. Leitfaden Usability der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS).

Unterschiedliche Zulassungsvorschriften für einzelne Länder: Eines der häufigsten Probleme, mit denen Hersteller konfrontiert werden, wenn es darum geht, ihre Produkte auf den Markt zu bringen, ist die Einhaltung von Zulassungsvorschriften. Diese Anforderungen basieren auf der eingesetzten Technologie, dem Produkttyp, der Anwendung und dem Zielland. Zudem haben viele Länder unterschiedliche Zulassungsvorschriften für die Einführung von elektrischen und elektronischen Produkten. Hier den Überblick zu haben und zu behalten ist oft schwierig. Wenn Ihre Produkte die gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllen, kann dies zu kostspieligen Verzögerungen und Konformitätsproblemen führen und Ihnen den Marktzugang in Zielmärkte erschweren.

Sicherheit und Gewissheit durch umfassende Prüfungen

Die Prüf- und Zertifizierungs-Services von TÜV Rheinland für Smart-Home-Produkte
Die Prüf- und Zertifizierungs-Services von TÜV Rheinland für Smart-Home-Produkte
(Bild: TÜV Rheinland)

Wie können Hersteller im Hinblick auf die Herausforderungen unserer zunehmend vernetzten Welt sicherstellen, dass ihre Produkte den Anforderungen genügen? Am besten kann dies mit umfassenden Prüfungen in allen Phasen des Produktionsprozesses, vom Design bis zur Fertigstellung, sowie begleitend über den gesamten Lebenszyklus des Produktes gelingen.

Hier einige relevante Beispiel-Prüfungen, die Sie bei TÜV Rheinland durchführen können:

  • 1. Funkübertragung (Protokolle, Normenkonformität)
  • 2. Elektrische Eigenschaften (z.B. EMV)
  • 3. Kompatibilität, Interoperabilität und Interaktion mit anderen Geräten
  • 4. Funktion und Funktionssicherheit der einzelnen Geräte
  • 5. Ergonomie und Usability, User Acceptance Rating
  • 6. Datenschutz und Datensicherheit des Gerätes/Services (Server, App)
  • 7. Internationale Marktzulassungen
  • 8. Mechanische Eigenschaften eines Gerätes, mechanische Sicherheit und Entflammbarkeit
  • 9. Ggf. chemische Eigenschaften (z. B. Dämpfe)

Smart-Home-Systeme unterliegen ständigen Veränderungsprozessen – neue Komponenten werden hinzugefügt, vorhandene werden kontinuierlich aktualisiert. Das kann zu unvorhergesehenen Problemen führen. Eine Änderung an einer Stelle kann zu Fehlern im gesamten Smart-Home-System führen.

TÜV Rheinland ist ein Compliance-Partner, der umfassende Dienstleistungen bietet, um Herstellern den Zugang zu globalen Märkten zu erleichtern. Er verfügt über weltweite Laborstandorte und fast 150 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Prüfung und Zertifizierung. Labore von TÜV Rheinland sind auch in der Lage, Prüfdienstleistungen in Sachen Sicherheit und Datenschutz durchzuführen. Datenschutz und Vertrauenswürdigkeit digitaler Systeme und smarter Produkte sind entscheidend für Innovationen und das Vertrauen in Hersteller und Anbieter.

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