Projektpraxis

So finden Management und Produktion zusammen

| Autor / Redakteur: Hermann Stehlik* / Margit Kuther

ERP-Software kann die Top-to-Shop-Kluft nachhaltig überwinden
ERP-Software kann die Top-to-Shop-Kluft nachhaltig überwinden (Bild: iStockphoto.com/H-Gall)

Management und Produktion, oftmals zwei unvereinbare Gegensätze in Fertigungsunternehmen. Doch sie lassen sich verknüpfen.

Management und Produktion – zwei Seiten von Fertigungsunternehmen, die allzu oft aus gegensätzlicher Perspektive handeln. Die Ursache dafür ist häufig technischer Natur: Die Software-Lösungen für die strategische Unternehmenssteuerung sind nicht oder nur unzureichend mit den Anwendungen aus der Produktion verknüpft, Workflows basieren auf Daten, die von Echtzeit weit entfernt sind und von denen es mehrere Versionen gibt, da unterschiedliche Datenbanken und Systeme im Einsatz sind.

Enterprise Resource Planning für ganzheitliche Unternehmenslösungen

Um diese Top-to-Shop-Kluft nachhaltig zu überwinden, bedarf es eines zentralen Systems für die Unternehmenssteuerung, das vertikal und horizontal das gesamte Unternehmen vernetzt und die Datenhaltung konsolidiert. Der Weg dorthin ist die Implementierung von modernem Enterprise Resource Planning (ERP), das Lösungen für Manufacturing Execution System (MES) und Enterprise Manufacturing Intelligence (EMI) integriert.

Dieser Ansatz hat sich bei Epicor-ERP-Projekten insbesondere bei Elektronik-Herstellern in der Praxis bewährt. Vorausschauend geplant empfiehlt es sich, jeweils IT-System-unabhängige Lösungen auszuwählen, um langfristig eine schleichende Neuentwicklung von Datensilos und Systeminseln abzuwehren. Damit ist der Start für einen einzigen, zentralen Datenpool gegeben, der als Quelle für den ungehinderten Fluss präziser, konsistenter und in Echtzeit bereitgestellter Informationen über das gesamte Unternehmen hinweg fungiert.

ERP-Integration erlaubt strategische Vernetzung

Parallel zum technischen Konsolidierungsprozess kann erfolgreich die strategische Verbindung von Top-to-Shop erfolgen. Denn während sich die Führungsetage meist auf Finanzfragen konzentriert, stehen für das Standort- und das mittlere Management Herausforderungen im Hinblick auf Produktionsdurchsatz und Qualität im Vordergrund.

So verfolgt jeder Manager seine eigene Agenda und Zielsetzung. Mit dem Ergebnis, dass die Verantwortlichen der Fertigung oft nur ansatzweise eine Idee davon haben, wie sie die finanziellen und betrieblichen Vorgaben in konkrete und relevante Handlungen umsetzen. Die Kollision ist vorprogrammiert:

Das Management fokussiert die Unternehmensentwicklung anhand strategischer Marktanalysen und wirtschaftlicher Bedingungen, die Fertigung konzentriert sich auf die termingerechte Lieferung von Qualitätsprodukten. An diesem Kollisionspunkt setzt Epicor ERP die Veränderung an durch die Verbindung von ERP, MES und EMI.

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