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Mikrosystemtechnik Smartphones treiben MEMS voran

| Redakteur: Franz Graser

Mikroelektromechanische Systeme, kurz MEMS, profitieren vom Boom der Smartphones und Tablets.

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Vorreiter: Mikrofone wie das 2,5 mal 3,35 Millimeter große Modell AKU340 von Akustica sind beispielhafte Vertreter der Mikrosystemtechnik.
Vorreiter: Mikrofone wie das 2,5 mal 3,35 Millimeter große Modell AKU340 von Akustica sind beispielhafte Vertreter der Mikrosystemtechnik.
(Bild: VBM-Archiv)

Die Analysten von Yole Développement sehen den weltweiten MEMS-Markt für mobile Geräte im Jahr 2018 bei 6,4 Milliarden Dollar. Im vergangenen Jahr lag das Marktvolumen laut Yole noch bei 2,2 Milliarden Dollar. Die jährliche Wachstumsrate bis 2018 wird demnach 19 Prozent betragen, so die Analysten.

Während in der Vergangenheit vor allem Mikrofone und Trägheitssensoren die Szene beherrschten, treten nunmehr Gerätetypen wie Feuchtigkeitssensoren in den Fokus. Ein solcher Sensor ist zum Beispiel im Samsung-Smartphone Galaxy S4 verbaut.

Die Tatsache, dass Smartphones und Tablets immer breitere Verwendung finden, führt auch dazu, dass die Sinne der Geräte immer mehr geschärft werden. So werden die Geräte zu Navigationszwecken eingesetzt oder zur Ermittlung von Umweltbedingungen. Darüber hinaus legen die Anwender Wert auf bessere Tonqualität, verbesserte Bildqualität und empfindlichere Benutzer-Interfaces sowie eine längere Lebensdauer der Batterie.

Einer der Trendsetter in punkto Tonqualität war laut der MEMS-Studie von Yole Développement unter anderem Apple. Der kalifornische Konzern verwendet in seinem iPhone 5 ein drittes MEMS-Mikrofon anstelle der branchenüblichen zwei. „Dieser Trend ist ein Booster für den Markt“, so die Autoren der Studie.

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