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Future Work Lab Smarte Systeme und Assistenten formen die Fabrikhalle der Zukunft

Autor: Mag. Victoria Sonnenberg

Während alle noch über Industrie 4.0 sprechen und spekulieren, gehen das Fraunhofer-IPA und das Fraunhofer-IAO mit dem Future Work Lab bereits in medias res und zeigen, hinterfragen, probieren und tauschen sich aus, wie die Arbeit von morgen aussehen kann.

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Beliebtes Exponat in der Demowelt: das Exo-Jacket. Es verhilft keinem zu Superkräften, bietet aber durchaus Unterstützung bei unergonomischen Arbeiten wie der Überkopfmontage.
Beliebtes Exponat in der Demowelt: das Exo-Jacket. Es verhilft keinem zu Superkräften, bietet aber durchaus Unterstützung bei unergonomischen Arbeiten wie der Überkopfmontage.
(Bild: Ludmilla Parsyak/Fraunhofer-IPA)

Man geht davon aus, dass 65 % der Jobs, welche die zwischen 1995 und 2010 Geborenen der Generation Z künftig ausführen werden, noch gar nicht existieren. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Ressource Weiterbildung“ der Manpower Group Deutschland, für die weltweit 18.000 Arbeitgeber befragt wurden und die erstmals Anfang des Jahres auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt wurde.

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Wie zwei Drittel der Jobs für die Generation Z aussehen werden, ist demnach noch nicht geklärt. Man muss sich mit Fragen beschäftigen, wie etwa: Was ist ein Data Scientist oder ein Data Analyst und was machen die eigentlich, um annähernd eine Vorstellung von bestimmten Tätigkeiten zu bekommen. Bereits gewiss ist allerdings, dass die Digitalisierung die Arbeitswelt völlig umkrempeln und die Arbeit der Zukunft stark verändern wird.

Impulse kommen dabei nicht nur aus dem technologischen und digitalen Bereich, sondern mit Blick auf den demografischen Wandel rückt auch verstärkt der gesellschaftliche Aspekt in den Fokus. Um für Themen wie die alternde Bevölkerung, die Digitalisierung und den Fachkräftemangel in Zukunft gewappnet zu sein, betrachtet das Innovationslabor Future Work Lab unter verschiedensten Gesichtspunkten zum Beispiel flexible Arbeitsmodelle, künstliche Intelligenz, assistierte Montage oder Expertensysteme, die zum Wandel der Arbeitswelt beitragen, ihn vorantreiben und unterstützen werden.

Das auf dem Forschungscampus in Stuttgart-Vaihingen gegründete und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Future Work Lab bündelt seine Kompetenzen rund um die Industrie 4.0 mit dem Ziel, für produzierende Unternehmen eine Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Digitalisierung industrieller Wertschöpfung zu bieten. Zur offiziellen Eröffnung am 2. Februar 2017 kamen Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und rund 150 Gäste aus Politik, Forschung und Wirtschaft. Selbst nichttechnische Formate wie die Tagesschau oder die Süddeutsche thematisierten das erlebbare Wissenschaftslabor und maßen dieser besonderen Erlebniswelt somit eine hohe Bedeutung bei.

Kaum vier Monate nach der Eröffnung wurde das Future Work Lab für Arbeit, Mensch und Technik der Stuttgarter Fraunhofer-Institute IAO und IPA offiziell mit dem Titel „Ausgezeichneter Ort 2017“ geehrt und gehört damit zu den 100 innovativen Preisträgern im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit zwölf Jahren gemeinsam aus und stellen eine hochkarätig besetzte Jury, die dieses Jahr das Future Work Lab unter rund 1000 eingereichten Bewerbungen auswählte und damit die Dringlichkeit und Aktualität der Gestaltung der zukünftigen Arbeit bestätigt.

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Über den Autor

Mag. Victoria Sonnenberg

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Redakteurin MM MaschinenMarkt, MM MaschinenMarkt