Smarte Kleidung: Hose mit integrierten Sensoren erfasst Bewegungen

| Redakteur: Hendrik Härter

Smarte Kleidung: Das System von Xenoma, DFKI und wearHEALTH erfasst präzise die Körperbewegungen ganz ohne Magnetometer.
Smarte Kleidung: Das System von Xenoma, DFKI und wearHEALTH erfasst präzise die Körperbewegungen ganz ohne Magnetometer. (Bild: wearHEALTH)

Japanische und deutsche Forscher haben eine Sporthose mit tragbarer Sensorik kombiniert. Entstanden ist die e-Skin Smart Pen, die präzise Körperbewegungen ohne Magnetometer erfasst.

Wer heute Sport treibt, setzt nicht nur auf optimierte Wearables, die exakt Puls, Herzfrequenz und Zeit messen. Die Elektronik wandert auch in sogenannte smarte Textilien. So geschehen in eine sensorische Hose, die mit sieben sechsachsigen Sensoreinheiten (IMUs) ausgestattet ist.

Die Hose ist schnell angezogen und einsatzbereit. Sie erfasst kontinuierlich verschiedene Arten von sich wiederholenden und schnellen Bewegungen des Benutzers. Vorteil von den Träger: Während des Sports behindert die Sensorik-Hose nicht die Bewegungen. Im Gegensatz zu üblichen inertialen Ansätzen haben die Entwickler keine Magnet-Sensoren (Magnetometer) verwendet. Das System ist somit robust gegenüber Veränderungen des lokalen Magnetfeldes, die beispielsweise durch Maschinen und Anlagen verursacht werden können. Das ist insbesondere bei Anwendungen im industriellen Umfeld bedeutend.

Entwickelt wurde die Sensorik-Hose von Xenoma, wearHEALTH, eine Forschungsgruppe der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK), und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Das DFKI und wearHEALTH haben die notwendigen Sensorkalibrierungs- und magnetometerfreie Bewegungserfassungsalgorithmen entwickelt. Von Xenoma kommt die alltagstaugliche, sensorische sognannte e-Skin-Kleidung.

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