Smart City: Vernetzte Straßenleuchten kommunizieren über LoRaWAN.

| Redakteur: Hendrik Härter

Eine kleine Gemeinde rüstet ihre Straßenbeleuchtung auf. Neben LED kommen Sensoren zum Einsatz, die über LoRaWAN kommunizieren. Daten lassen sich über eine Webseite abrufen.
Eine kleine Gemeinde rüstet ihre Straßenbeleuchtung auf. Neben LED kommen Sensoren zum Einsatz, die über LoRaWAN kommunizieren. Daten lassen sich über eine Webseite abrufen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Eine kleine Gemeinde rüstet ihre Straßenbeleuchtung auf: Neben LEDs sind es vor allem Sensoren, die über ein LoRaWAN-Netz miteinander kommunizieren. Das Projekt findet mittlerweile auch überregional Beachtung.

Viele Gemeinden in Deutschland rüsten ihre Straßenleuchten auf LED um. Doch eine kleine Gemeinde in Thüringen geht weiter. Im Projekt SMARTinfeld soll deutschlandweit die höchste Dichte von IoT-Anwendungen aufgebaut werden. Ein erster Schritt auf dem Weg zur Smart City rüstet der Schimberger Ortsteil Martinfeld die gesamte Straßenbeleuchtung auf intelligente LED-Leuchten um.

Sensoren erkennen defekte Lampen und sind in der Lage, die Schaltzeit jeder einzelnen Straßenleuchte zu steuern. Damit kann die Gemeinde Geld sparen und die Sicherheit steigt. Als technische Grundlage dient ein Long Range Wide Area Network, kurz LoRaWAN-Netz. Mess- und Sensordaten werden mit wenig Energie über große Distanzen übertragen. Das können bis zu 15 km sein.

Mit seiner zweistufigen symmetrischen Verschlüsselung, bei der der Schlüssel niemals über Funk übertragen wird, bietet das LoRaWAN-Protokoll eine solide und sichere Grundlage für die Datenübertragung. Wer sich für das lokale Wetter interessiert, findet auf der Projektseite alle Informationen.

Keine vergleichbaren Projekte

Umgesetzt wird das Projekt von einem lokalen Unternehmen Alpha-Omega Technology. „Das Ziel ist es im ersten Schritt, einen stabilen Betrieb der Straßenleuchten sicherzustellen - wohlwissend, dass man als Pionier auf dem Gebiet ein gewisses Risiko eingeht. Vergleichbare Projekte im Hinblick auf Größenordnung und Technik gibt es aktuell in Deutschland nicht“, sagt Jan Bose, Geschäftsführer der Alpha-Omega Technology und Initiator des Projekts. Die nötige Hardware kommt ebenfalls vom Unternehmen, denn es begleitet nicht nur IoT-Projekte. Das Projekt sorgt schon heute außerhalb der Gemeinde Martinfeld für Aufmerksamkeit: Mehrere Versorgungsunternehmen und Messdienstleister haben bereits Interesse an der Technologie und der Adaption einzelner Projektbestandteile von „SMARTinfeld“ gezeigt.

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Guten Tag. Die Stadtwerke können meines Wissens verklagt werden wenn aufgrund einer defekten...  lesen
posted am 13.06.2018 um 13:59 von Unregistriert

Bei einer typischen Lebensdauer von einigen 10.000 h bei LED-Leuchten erschließt sich mir der Sinn...  lesen
posted am 13.06.2018 um 12:05 von mathias.magdowski@ovgu.de


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