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Simulation in der Entwicklung wird immer wichtiger

| Redakteur: Johann Wiesböck

Mit Technologie-Updates, Best-Practice-Sessions und über 120 Anwenderberichte durchleuchtet die 37. CADFEM ANSYS Conference praktisch alle Bereiche der Simulation. Einen Schwerpunkt bilden in diesem Jahr die Bereiche Elektronik und E-Motoren.

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Die Teilnehmer der CADFEM-Konferenz können aus mehr als 150 Anwender- und Technologievorträgen, Foren, Kompaktseminaren oder Workshops wählen. Aber auch Servicethemen sowie Aus- und Weiterbildung sind Teil des Angebots.
Die Teilnehmer der CADFEM-Konferenz können aus mehr als 150 Anwender- und Technologievorträgen, Foren, Kompaktseminaren oder Workshops wählen. Aber auch Servicethemen sowie Aus- und Weiterbildung sind Teil des Angebots.
(Bild: CADFEM)

Bei der 37. CADFEM ANSYS Simulation Conference vom 16. bis 17. Oktober wird das Kongress Palais Kassel zum Treffpunkt für Simulationsexperten aus der ganzen Welt. Einen immer größeren Raum nehmen dabei Informationsangebote und Anwenderberichte aus den Bereichen Elektronik, E-Motoren oder dem Themenfeld prädiktive Wartung. Unter den Hauptrednern ist der Gründer des renommierten Johner Instituts für IT im Gesundheitswesen, Prof. Dr. Christian Johner, der über den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Medizin spricht.

Los geht es in Kassel bereits am Vorabend der eigentlichen Konferenz. Beim „Warm-up“ am Dienstagabend (15. Oktober) wird Willy Rampf von Volkswagen Motorsport über die Rolle von Simulation und virtuellem Prototyping bei der Entwicklung der elektrischen Rennwagen von Volkswagen und deren jüngsten Rekordfahrten sprechen. Zudem wird es eine Live-Schaltung mit ANSYS-Pionier John Swanson geben, der einen exklusiven Einblick in die Anfänge von ANSYS gibt.

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Großes Informationsangebot zur Simulation

Zu Beginn der Konferenz am 16. Oktober folgen auf die Keynotes von Ajei Gopal, dem President und CEO von ANSYS und Prof. Christian Johner insgesamt elf sogenannte Technologie-Updates, u.a. zu den Herausforderungen bei der prädiktiven Wartung, bei E-Motoren, beim autonomen Fahren oder der Entwicklung von Elektronik-Hardware. Im Anschluss werden Best-Practice-Sessions zur Software-Handhabung durchgeführt und dann kommen rund 120 Anwender zu Wort, darunter mehr als 20 zu elektromagnetischen und mechatronischen Themen.

„Wir bieten auch in diesem Jahr ein umfassendes Programm, das über aktuelle Themen und Trends der numerischen Simulation informiert und dabei die aktuellen Entwicklungen des digitalen und industriellen Wandels aufgreift“, sagt Dr.-Ing. Christoph Müller, Geschäftsführer von CADFEM. „Dieses umfassende Informationsangebot ist einmalig und die Basis für eine fundierte Weiterbildung und einen intensiven Austausch mit Gleichgesinnten.“

Simulation für die Entwicklung von Elektronik-Hardware

Simulation in der Automotive Entwicklung auf dem Weg zum digitalen Cockpit ist der Titel es Impulsvortrages von Thomas Dietrich, Manager Modules & Components Engineering / R&D, Connected Car Division bei Harman Becker, zum Einstieg in das Technologie-Update zur Elektronik. Er gibt einen Überblick zu den Herausforderungen, komplexe Systeme mit stets neuen Technologien in reduzierten Entwicklungszeiten zu entwerfen, die unter sämtlichen Umgebungsparametern zuverlässig funktionieren und welche Simulationen eingesetzt werden, um allen Anforderungen gerecht zu werden.

Auslegung elektrischer Maschinen für die E-Mobilität

Univ.-Prof. Dr. phil. Dr. techn. habil. Harald Neudorfer, der u.a. an der TU Darmstadt und der TU Wien lehrt und Technischer Leiter der Traktionssysteme Austria GmbH ist, referiert zum Einstieg in das Technologie-Update zu E-Motoren über die Besonderheiten bei der Auslegung von elektrischen Traktionsmaschinen für die E- Mobilität. Er zeigt auf, wie ausgehend von den Fahrwiderständen und den daraus simulierten Drehzahl - und Drehmomentpunkten im Zv-Diagramm (Zugkraft - Geschwindigkeitsdiagramm) auf die Aufenthaltswahrscheinlichkeit geschlossen werden kann und sich aus diesen die Vorgaben für das Wirkungsgradkennfeld einer elektrischen Maschine ergeben. Des Weiteren sind auf die max. Drehzahlen, die Schwingungen und Beschleunigungen in x, y, und z-Richtung Rücksicht zu nehmen. Dabei werden auch die ASM, PSM und ESM aber auch die SRM als Vergleich herangezogen.

Brigitte Büscher moderiert die Plenarsitzungen

Eine Fachausstellung mit mehr als 35 Unternehmen, unter anderem den Hauptsponsoren HPE, Open Telekom Cloud und Lenovo, bietet zusätzliche Informationsmöglichkeiten und Gelegenheiten für Gespräche. Beim Abschlussplenum spricht der Zukunftsforscher und Gründer der future matters AG Lars Thomsen über Megatrends und Tipping Points der kommenden 600 Wochen. Moderiert werden die Plenarsitzungen von der Journalistin Brigitte Büscher. Sie ist freie Mitarbeiterin beim WDR und arbeitet dort seit 1995 in verschiedenen Formaten als Autorin und Reporterin. Regelmäßig ist sie in der Sendung „Hart aber fair“, dem Polit-Talk in der ARD, im Einsatz.

Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links: www.simulation-conference.com, www.cadfem.de, www.ansys.com.

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