Embedded-Unterstützung Silica startet Architech-Initiative für kundenorientierte Designlösungen

Redakteur: Margit Kuther

Architech, Silicas Initiative zur Entwicklungsunterstützung, bietet Platinen, Tools, Support und Schulungen. Der Distributor präsentiert die ersten sechs Boards.

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Mauro Pasqualini, Silica: „Kunden benötigen mehr, als vorgefertigte Entwicklungspakete.“
Mauro Pasqualini, Silica: „Kunden benötigen mehr, als vorgefertigte Entwicklungspakete.“
(Bild: Silica)

Die Architech-Tools, Designsupport, Dokumentationen und Schulungen von Silica sollen Kunden dabei unterstützen, neue Designs möglichst schnell und effizient auf den Markt zu bringen.

Denn, so Mauro Pasqualini, Director Supplier & Technology von Silica: „Da Bauteile heutzutage ständig komplexer und Markteinführungszeiten kürzer werden, wird es für Entwickler immer wichtiger, Designrisiken zu vermeiden und eine bestmögliche Leistung des Endprodukts sicherzustellen.“

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Neue Designs, rasch umgesetzt

„Die Software-Unterstützung ist zu einem entscheidenden Kriterium bei der Auswahl von Designtools geworden“, so Mauro Pasqualini. „Wir haben erkannt, dass wir unseren Kunden mehr bieten müssen als vorgefertigte Entwicklungspakete. Die Architech-Boards bieten eine optimale Lösung in Hinblick auf Geschwindigkeit, Präzision, Flexibilität und Kosten.“

So beziffert Mauro Pasqualini die Obergrenze für die Boards mit rund 250 bis 300 Euro. Möglich wird dies unter anderem, da Silica auf eine Slim-Strategie setzt. Das heißt, die Boards werden nur mit so viel Features wie nötig ausgestattet.

Entwicklung innerhalb von 12 bis 20 Wochen

Hinter Architech steht ein 15-köpfiges Designteam, das sämtliche Tools für Silica entwickelt; ein Board ist gewöhnlich innerhalb eines Zeitraums von 12 bis 20 Wochen fertiggestellt. Die Initiative profitiert dabei von Silicas Geschäftsbeziehungen zu Halbleiterherstellern wie Freescale, Maxim, NSP, ST, Texas Instruments und Xilinx, die sämtliche Entwicklungen begleiten und unterstützen.

Neben den üblichen Vertriebskanälen über die Silica-Vertriebsteams werden alle Tools des ArchiTech-Portfolios auch über das Online-Portal Avnet Express verfügbar sein.

Pengwyn-Board für industrielle Anwendungen

Eines der ersten Boards, die im Rahmen der Architech-Initiative erhältlich sind, ist das vor kurzem eingeführte Pengwyn-Board. Der Single-Board-Computer mit dem ARM-Cortex-A8-Prozessor AM3354 von Texas Instruments will Industriekunden eine leistungsstarke offene Umgebung bieten, um Anwendungen, die auf Linux- oder Windows-Embedded-Betriebssystemen laufen, schneller entwickeln zu können. Erreicht wird dies durch Plug-and-Play-Features, zusammen mit Steckern für I2C-, SPI- und USB-Schnittstellen.

Weitere geplante Board-Lösungen für Entwickler

Neben Pengwyn präsentiert Silica fünf weitere Boards aus der Architech-Initiative:

Das Silica Tusa Board unterstützt Entwicklungen mit dem neuen NXP CLRC663 RFID/NFC Transceiver-IC.

Es gibt viele Entwicklertools für ARM Cortex-M oder FPGA-Kits. Das Silica Xynergy-M4 kombiniert nun den Controller STMicroelectronics STM32F417, der auf dem ARM Cortex M4 basiert, mit einem Xilinx Spartan-6-FPGA (XC6SLX16) auf einem Board.

Das PoRfid Board, entwickelt von Silica und STMicroelectronics, ist eine vollständige Lösung zur Entwicklung von RFID- und NFC-Anwendungen. Das PoRfid ist ein Kit mit zwei Boards: Das erste Board agiert als Datenlogger, das zweite als RFID-Lesegerät.

Die Platine Seriz II für RFID-/NFC-Applikationen basiert auf dem Seriz-Board. Beide Boards sollen Anwender darin unterstützen, ihre existierenden RFID-Produkte durch die Erweiterung mit NFC noch sicherer zu machen und zwar ohne größere Kosten.

Das Brooklyn-Board von Silica ist ein Adapter, um Maxims Pmod-kompatible Peripherie-Plug-in-Module mit dem Tower System von Freescale zu verbinden.

Insgesamt plant Silica allein für 2013 die Markteinführung von 15 verschiedenen Entwicklungslösungen.

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