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Siemens Healthineers nimmt mit Börsengang gut 4 Milliarden Euro ein

| Autor / Redakteur: Mit Material von dpa / Sebastian Gerstl

Knapp 4,2 Milliarden Euro spülte der Börsengang von Siemens Healthineers in die Kassen des deutschen Konzerns. Es ist der größte deutsche Börsengang des Jahres - und blieb doch hinter den Erwartungen zurück.

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Die Siemens-Medizintechniktochter Healthineers nimmt durch ihren Börsengang mehr als vier Milliarden Euro ein. Der Ausgabepreis für die Aktien liegt am Freitag bei 28 Euro. Damit liegt man allerdings knapp unter den gesetzten Erwartungen.
Die Siemens-Medizintechniktochter Healthineers nimmt durch ihren Börsengang mehr als vier Milliarden Euro ein. Der Ausgabepreis für die Aktien liegt am Freitag bei 28 Euro. Damit liegt man allerdings knapp unter den gesetzten Erwartungen.
(Bild: Siemens Healthineers )

Die Siemens-Medizintechniktochter Healthineers hat durch den Börsengang gut vier Milliarden in die Konzernkassen gespült. Die Papiere gingen für 28 Euro je Anteilsschein an Investoren, wie das Unternehmen am Donnerstagabend nach Abschluss der Platzierung mitteilte. Siemens hat 15 Prozent der Tochter oder 150 Millionen Aktien an die Börse gebracht. Insgesamt wurde damit ein Volumen von 4,2 Milliarden Euro platziert. Diemens hatte eigentlich Einnahmen von bis zu 4,65 Milliarden Euro erhofft.

Ursprünglich war die Preisspanne auf 26 bis 31 Euro festgesetzt worden. Zuletzt hatte die Preisprognose laut einer der beteiligten Banken bei 27,50 bis 28,50 Euro gelegen. Am Vorabend hatte es geheißen, dass Gebote unter 28 Euro Gefahr laufen würden, nicht zustande zu kommen.

Auf Basis des zunächst genannten Maximalpreises wäre Healthineers insgesamt mit 31 Milliarden Euro bewertet worden. Nun liegt der Wert jedoch nur bei 28 Milliarden Euro. Das liegt deutlich unter früheren Analystenschätzungen von bis zu 40 Milliarden Euro.

Durch eine Panne des Computer-Handelssystems der Deutschen Börse, Xetra, hatte sich der Börsenstart allerdings verzögert. Wie das Manager-Magazin schreibt, konnten bis 9.30 Uhr konnten auf Xetra keine Kurse gestellt werden. Demzufolge verzögerte sich auf Grund der technischen Panne auch die Erstnotiz eines der größten Börsengänge in diesem Jahr an der Frankfurter Börse. Für die Deutsche Börse als Handelsplatzbetreiber eine peinliche Angelegenheit.

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