Nachwuchsförderung Siegerteam des Fallstudienwettbewerbs 2013 steht fest

Redakteur: David Franz

Die Gewinner des zehnten Fallstudienwettbewerbs von Rohde & Schwarz und VDE sind 5 Studierende der Hochschule Karlsruhe. Impressionen vom Wettbewerb für Studenten technischer Berufe finden Sie hier.

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Das Siegerteam „Yes we CAN“ der Hochschule Karlsruhe: Von links nach rechts: Jörg Größle, Zora Slavik, Niclas Zeller, Tobias Greulich und Fabian Hof.
Das Siegerteam „Yes we CAN“ der Hochschule Karlsruhe: Von links nach rechts: Jörg Größle, Zora Slavik, Niclas Zeller, Tobias Greulich und Fabian Hof.
(Bild: R&S)

Unter dem Motto „Be an Engineer of the Future“ fand auch dieses Jahr der Fallstudienwettbewerb (FSW) für Studierende der Elektrotechnik sowie vergleichbarer Studiengänge statt. Die Aufgabe im Jubiläumsjahr: eine Lösung zur Abstandserkennung für ein Kfz-Radarsystem entwickeln.

Am 28. Juni wurde nach einem spannenden Finale das Gewinnerteam gekürt. Fünf Studierende der HS Karlsruhe überzeugten durch fachliches Know-how, Lösungskompetenz und Kreativität. Die fünf Gewinner dürfen sich jeweils über ein iPad mini freuen. Ihre Hochschule über ein Preisgeld in der Höhe von 2.000€

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Seit fast 80 Jahren bestimmt Rohde & Schwarz die Entwicklung zukunftsweisender Technologien maßgeblich mit. Doch nicht nur in Messtechnik, Rundfunk, Überwachungs- und Ortungstechnik hat das Münchner Traditionsunternehmen die Nase vorn.

Auch auf die Nachwuchsförderung legt man großen Wert: Ein jährliches Highlight für angehende Jungingenieure ist der Fallstudienwettbewerb. 2013 stellten sich über 190 Studierende an 12 Hochschulen der Vorrundenaufgabe unter dem Slogan „Innovating cars using latest instruments“. Ins Finale – traditionell ausgetragen am Münchner Firmensitz – schaffte es jeweils das beste Team pro Hochschule. Einen Tag lang arbeiteten die Vorrundensieger an einer neuen Aufgabenstellung. Am Ende jedes Finaltages schlug die Stunde der Jury, bestehend aus einem Ingenieur und einem Personalreferenten von Rohde & Schwarz.

Aufgabenstellung: Abstand halten

Beim diesjährigen Fallstudienwettbewerb ging es um die Entwicklung eines funktionsfähigen Kfz-Radarsystems. Bereits in der Vorrunde betrachteten die Studierenden basierend auf der Anforderungsdefinition eines modularen Dauerstrichradargerätes (FMCW) zunächst die Systemaspekte eines Abstandradarsystems. Auf dieser Grundlage galt es außerdem einige weitere Aufgabenpunkte zu lösen, wie etwa die Erarbeitung des Pegelplans, die Typologie, oder auch die Überprüfung der Signalintegrität auf einem CAN-Bussystem.

In der Finalrunde lagen die Schwerpunkte der Aufgabenstellung im Bereich des analogen und digitalen Down-Converters. So galt es für die Teilnehmer beispielsweise im analogen Bereich die Funktionsweise eines zweistufigen Mischkonzeptes zu erarbeiten oder das Rauschverhalten zu analysieren; im Bereich des digitalen Down-Converters unter anderem die Leistungsdaten des notwendigen A/D-Converters festzulegen sowie die theoretischen Überlegungen an einem praktischen Messaufbau zu verifizieren.

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