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Kondensatoren Sicherheitszertifizierte 10-nF-MLCCs

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

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(Bild: Knowles)

MLCCs kommen seit Jahren in Automotive-Anwendungen zum Einsatz, doch die große sichtbare Veränderung sind Nenn spannung und Größe der nun verwendeten Komponenten. Diese jüngste, in der Steuerungselektronik eingesetzte Revolution in der MLCC-Technologie wird von modernen On-Board-Ladesystemen – PHEV & EV – getrieben, wo Netzwechselspannung involviert ist. Die Knowles-Marke Syfer hat auf diesen Bedarf reagiert und ihre Baureihe sicherheitszertifzierter X1/Y2-Kondensatoren für 250 V Wechselspannung bis 10 nF erweitert.

Verfügbar in einer 2220-Gehäusegröße bieten diese Kondensatoren mit X7R-Dielektrikum dem Anwender die Option größerer Gesamtkapazität auf dem Board oder eine verringerte Bauteilanzahl. So können sie beispielsweise den Platz zweier parallel geschalteter 4,7-nF-X1/Y2-Kondensatoren einnehmen und so Komponentenanzahl, Größe und Gewicht reduzieren – was wiederum zu deutlich verringerten Kosten führt. Die Hochspannungskondensator-Expertise von Knowles bedeutet, dass diese Baureihe die höchste verfügbare Kapazität und die breiteste Palette für einen oberflächenmontierbaren MLCC der Klasse X2/Y2 für 250 V Wechselspannung bietet.

Alle sicherheitszertifizierten Kondensatoren von Knowles erfüllen die internationalen UL- und TÜV-Spezifikationen (UL im Prozess), um Entwicklern die Option zu bieten, bedrahtete Folien-Typen durch einen oberflächenmontierbaren keramischen Vielschichtkondensator zu ersetzen. Sie bieten die Vorteile einer einfachen „Pick&Place“-Montage, eines verringerten Platzbedarfs auf der Platine und eines niedrigeren Profils – und sind auch in einer FlexiCap-Version verfügbar, um das Risiko von Brüchen durch mechanischen Stress zu reduzieren. Sie erfüllen REACH, RoHS und ELV.

Die 10-nF-B16-Bauteile sind gegenwärtig in der Vorserie, bereits von großen Automobilherstellern freigegeben und bei etlichen anderen im Reviewprozess.

Anwendungen umfassen auch: AC-DC-Stromversorgungen und Plug-in-Ladesysteme, bei denen Schaltungen an Netzversorgungssysteme angeschlossen werden und Blitzschläge oder andere Spannungstransienten eine Bedrohung für elektronische Geräte darstellen.

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