Sicherheit in Low-Power-Wide-Area-Netzwerken realisieren

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Sigfox-Lösungen, geeignet für den Anschluss an Funknetze

Ein großer Vorteil der Sigfox-Lösung ist, dass sie sich ideal für den Anschluss an Funknetze eignet. Da das gesamte Netzwerk durch ein Unternehmen verwaltet wird, ist das Roaming kein Problem und es besteht keine Notwendigkeit, dass für jedes Gerät, das mit dem Netzwerk verbunden ist, verschiedene Kodierungsschlüssel eingegeben werden müssen. In Bezug auf die Datenübertragung ermöglicht Sigfox seinen Nutzern, 12 Byte Nutzdaten mit jeder Nachricht zu senden. Gleichzeitig können 8 Byte empfangen und bis zu 140 Pakete pro Gerät pro Tag gesendet werden.

Die Vorteile überwiegen: Ein einziges Unternehmen deckt das gesamte LPWAN-Spektrum ab und dazu alles, was erforderlich ist, einschließlich ICs für Entwickler, Gateways, Cloud-Speicher etc. bereitstellt. Die Sigfox-Module, die von verschiedenen Hardware-Anbietern entwickelt wurden, enthalten alle erforderlichen HF-Komponenten mit Antennen und deren relevante Zertifizierungen. Damit beschleunigt sich die Markteinführung zukünftiger Entwicklungen, da keine zusätzlichen Arbeiten für die Handhabung von Cloud-Daten anfallen.

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Bei der Entwicklung eines stromsparenden Wide-Area-Netzwerks (WAN) müssen die Verantwortlichen für Fertigungs- und Verarbeitungsanlagen viele komplexe und potenziell widersprüchliche Überlegungen berücksichtigen. Der Vorteil, nun bietet ein Unternehmen alles, um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Dabei werden alle Fragen über eine zentrale Stelle beantwortet. Diese Gewissheit ist für den schnelllebigen Markt des IoT/IIoT unbezahlbar.

Umgebungsdaten messen mit dem Device Sens’it

Das Demo Device Sens’it von Sigfox ist ein vernetztes Gerät, das die Fähigkeiten des Sigfox Netzwerkes zeigt. Sens’it verfügt über verschiedene Sensoren, die Daten messen und entweder über das Web oder per App via www.sensit.io verfügbar machen. Sens’it ist auch bei Conrad Business Supplies erhältlich.

Das Demo Device enthält unter anderem sechs Sensoren: darunter einen Temperatursensor sowie jeweils einen Geräusch- und ein Beschleunigungssensor. Alle Sensoren schalten sich, je nach ausgewähltem Modus und in bestimmten Intervallen ein, messen die jeweiligen Werte in ihrer Umgebung und kommunizieren diese Daten über das Sigfox-Netzwerk. Zu den verschiedenen Modi des Sens’it-Geräts von Sigfox gehören die Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie Licht, Vibrationserkennung, Magnetismus und 3-Achsen-Bewegungserkennung.

Verbraucher nutzen das Sens’it von Sigfox beispielsweise dazu, um zu kontrollieren, ob die Haustür geschlossen ist oder um den Temperaturverlauf in Räumen zu verfolgen. Sigfox Sens’it lässt sich aber auch als Alarmanlage einsetzen. Wie alle Sigfox-Technologien ist das Device enorm sparsam im Energieverbrauch und wieder aufladbar via USB.

* Shawn Silberhorn ist Director Conrad Technologie Centrum (CTC), Conrad Electronic

* Martin Sturm.ist Security Consultant, Triforx

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