Sicherheit im Smart Home steht an erster Stelle

| Redakteur: Hendrik Härter

Im Rahmen einer Umfrage zum Thema Smart Home antworteten 55% der 1000 Befragten, dass für sie das Thema Sicherheit an erster Stelle steht.
Im Rahmen einer Umfrage zum Thema Smart Home antworteten 55% der 1000 Befragten, dass für sie das Thema Sicherheit an erster Stelle steht. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Das Ergebnis einer Umfrage unter 1000 Deutschen zum Smart Home steht die Sicherheit ganz weit vorn und gewinnt mit dem Alter der Anwender an Bedeutung. Allerdings spielt auch der Datenschutz eine entscheidende Rolle.

Wer ein Haus neu baut, der würde laut einer Umfrage unter 1000 Befragten von Interhyp auf steuerbare Jalousien, mobile Heizungsregelung oder Einbruchschutz setzen. Denn 77% aller Deutschen erwägen den Einbau von Smart-Home-Techniken in einem Gebäude.

Auf Platz eins steht das Thema Sicherheit. Ganze 55% der Befragten erwägen eine Sicherheitsüberwachung. Auf den zweiten Platz folgt mit 49% eine digitale Wärmeregelung. Eine smarte Lichtsteuerung wäre für 46% eine Überlegung wert.

Auffallend ist auch, dass das Thema Sicherheit mit dem Alter der Anwender zunimmt: Während unter den 18- bis 29-Jährigen 48% einen Einbau erwägen, sind es unter den über 65-Jährigen gleich 60%. Wer sich für ein Smart Home interessiert, der möchte sich sicher wähnen. Ganze 66% der Befragten sprechen sich dafür aus. Auch Energie sparen ist bei 54% ein Thema und immerhin noch mit 52% wollen mit Smart Home ihren Alltag erleichtern. Begeisterung an der Technik zeigen 31%. Mit 23% der Befragten ist das Thema Smart Home uninteressant. Ein Hauptgrund mit 37% sind Bedenken beim Datenschutz und mit 34% die Anschaffungskosten oder hohe Betriebskosten mit 25%.

Wer Interesse am Bau einer smarten Immobilie hat oder sein bestehendes Haus umbauen möchte, der sollte das in die Baufinanzierung einplanen und Fördermittel beantragen. Wichtig ist jedoch, dass diese vor dem Kauf oder Bau geprüft und genehmigt werden. In Frage kommen die Förderungen im Rahmen des alters-gerechten Umbaus oder einer energetischen Sanierung. Nicht förderfähig sind jedoch Mobiliar, Endgeräte und Unterhaltungstechnik wie Mobiltelefone oder Fernseher.

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