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Sicherer Start ins Internet of Things

| Redakteur: Peter Reinhardt

In Applikationen fürs Internet of Things müssen vier Aspekte berücksichtigt werden: Reliability, Connectivity, Manageability und Security.
In Applikationen fürs Internet of Things müssen vier Aspekte berücksichtigt werden: Reliability, Connectivity, Manageability und Security. (Bild: Congatec)

Das Internet of Things verändert die Medizingeräteentwicklung signifikant. Sicherheit ist eine der größten Hürden, die Entwickler meistern müssen. Ein guter Startpunkt sind Hardwareplattformen, die für IoT-Applikationen bereits zahlreiche Sicherheitsfeatures integriert haben.

Die steigenden Bandbreiten des Internets sowie die Verfügbarkeit von Clouds und Virtualisierungstechnologien lassen Services beliebig skalierbar und portierbar werden. Reale und virtuelle Welt wachsen immer weiter zum „Internet der Dinge“ (Internet of Things, IoT) zusammen.

Das bietet Medizingeräteherstellern große Chancen, ihre Produkte allein auf Basis von über das Netz lizensierter Software zu individualisieren und so komplett neue Lösungen für die häusliche Pflege und das Rettungswesen zu schaffen. Weitere Möglichkeiten tun sich bei der stetigen Lokalisierung aller Geräte und IT-gestützter Zuweisungen in der Asset-Logistik auf.

Doch damit steigen auch die Sicherheitsanforderungen. Neben der Betriebssicherheit, die gewährleistet, dass Medical-Computer, Medizingeräte und Medical-Gateways ungefährlich für Mensch und Umwelt sind, gewinnt ein zweiter Sicherheitsaspekt enorm an Bedeutung: die Angriffssicherheit. Die Einstellungen der Geräte sowie auch die Daten und das Know-how müssen verlässlich vor unbefugtem Zugriff und Missbrauch geschützt werden.

Während bei Standard-Servern und Arbeitsplatzrechnern in den meisten Kliniken schon ein recht gutes Sicherheitsdenken implementiert ist, werden Medical-Computer und Medizingeräte oft noch als Stand-alone-Geräte mit in sich geschlossenen Systemen betrachtet. Hier muss deutlich nachgebessert werden, gerade weil diese Geräte oft nah an Menschen eingesetzt werden.

Zudem ist auch die integrierte Intellectual Property der Gerätehersteller zu schützen. Man denke nur an die stetige Innovation bei den Algorithmen für bildgebende Verfahren. Und genau diese Geräte sind zumeist auch vernetzt, um Daten via DICOM zu übergeben und zu speichern.

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