ARM-COM-Standard SGET verabschiedet mit „SMARC“ ihren ersten Embedded-Standard

Redakteur: Holger Heller

Die Standardization Group for Embedded Technologies (SGET) hat unter dem Markennamen „SMARC“ ihren ersten globalen Standard verabschiedet. Er basiert auf ULP-COM, der bisherigen Bezeichnung für Ultra Low Power Computer-on-Modules.

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SGET-Gründungsversammlung: mit "SMARC" jetzt den ersten Standard auf Basis der ULP-COM-Bezeichnung verabschiedet
SGET-Gründungsversammlung: mit "SMARC" jetzt den ersten Standard auf Basis der ULP-COM-Bezeichnung verabschiedet
(SGET)

Viele Unternehmen im Embedded-Bereich haben die Notwendigkeit eines dedizierten ARM-COM-Standards erkannt: Die unterschiedlichen Schnittstellen von ARM und x86 verlangen oft eine spezifische Umsetzung. Neue Schnittstellen der Chipsätze erfordern ein zukunftsorientiertes Pinout. Weitere Embedded-Anbieter sehen das genauso, und erklärten in den letzten Wochen ihre Mitgliedschaft zur SGET e.V. und ihre Mitarbeit in dem Standard Development Team SDT.01.

„Das Standard Development Team SDT.01 fand sich im Oktober 2012 zusammen, und hat es in dieser Zeit geschafft, die neue Spezifikation zu adaptieren und zu verabschieden“, erklärte Engelbert Hörmannsdorfer, Vorstandsvorsitzender der SGET. Neben Kontron und ADLINK hätten sich eine ganze Reihe von SGET-Mitgliedern in die Definition des neuen Standards eingebracht, so Hörmannsdorfer.

SMARC wird nun ein von der SGET geschützter Markenname. Die SMARC-Spezifikationen stehen demnächst frei verfügbar auf der SGET-Seite zum Download gemäß den SGET-Mitgliedsbedingungen bereit – sowohl für SMARC-Entwickler als auch für Anwender und Carrier-Anbieter.

ARM-basierte System-on-Chip-Lösungen

Erste Produkte mit verschiedenen SoC-Herstellern von ARM-Prozessoren (Nvidia T3; Freescale i.MX6; TI Sitara) basierend auf dem SMARC-Standard sind bereits auf dem Markt verfügbar.

Weitere Unternehmen aus dem Embedded-Computing-Bereich sind eingeladen, der SGET beizutreten und ihre Ideen mit einzubringen. Hierzu zählen neben den Embedded-Computing-Herstellern auf Board- und Systemebene auch die auch Chip- und Steckverbinderhersteller, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Embedded-Systemintegratoren, OEM-Lösungsanbieter und industrielle Anwender.

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