Industrie 4.0

Sensorik und Messtechnik weiter auf Wachstumskurs

| Redakteur: Gerd Kucera

AMA-Geschäftsführer Thomas Simmons: „Eine Industrie 4.0 ist ohne intelligente Sensoren und Messtechnik nicht umsetzbar.“
AMA-Geschäftsführer Thomas Simmons: „Eine Industrie 4.0 ist ohne intelligente Sensoren und Messtechnik nicht umsetzbar.“ (Bild: AMA/Bernd Oertwig)

Die Sensorik und Messtechnik schließt das zurückliegende Jahr mit 3% Umsatzplus und stabilisierter Exportquote ab. Die Branche investiert stark in Forschung und Entwicklung und rechnet mit weiter steigendem Personalbedarf.

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) befragte seine Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung des Jahres 2013. Die Branche der Sensorik und Messtechnik blickt auf ein insgesamt positives Wirtschaftsjahr zurück und rechnet mit einer weiterhin positiven Entwicklung im laufenden Jahr.

Im Vergleich zum Vorjahresergebnis weist das Jahresergebnis der Branche 2013 ein Umsatzwachstum von 3% aus, sodass die Sensorik und Messtechnik deutlich besser da steht als das verarbeitende Gewerbe. Denn das musste, laut Statistischem Bundesamt, einen Rückgang des Umsatzvolumens von 0,2% im Jahr 2013 hinnehmen. Nach den Aussichten für das laufende Jahr befragt, prognostizieren die AMA-Mitglieder ein weiteres, deutliches Umsatzwachstum von 7%.

Besonders vorbildlich präsentiert sich die Sensorik und Messtechnik in der Forschung und Entwicklung. Die überwiegend mittelständischen Unternehmen investieren 10% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

Die Exportquote der AMA Mitglieder stabilisierte sich mit 40% insgesamt auf Vorjahresniveau. Exporte ins europäische Ausland stiegen wieder um 3% auf 25% an. Die Exportquote ins nicht europäische Ausland sank um 2% auf 17%.

Die Branche investiert und steigerte die Investitionen im letzten Jahr um weitere 3%, für das Geschäftsjahr 2014 rechnen die AMA-Mitglieder mit einem Investitionsanstieg von 8%. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf einen wachsenden Personalbedarf in der Branche aus, der im zurückliegenden Jahr um 2% anstieg.

„Die Geschäftserwartungen unserer Mitglieder stehen auf Wachstum“, fasst Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, die aktuelle Branchenauswertung zusammen, „Merkmale wie Präzision, Langlebigkeit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit definieren heute die Wertigkeit von Prozessen und Produkten. Eine Industrie 4.0 ist ohne intelligente Sensoren und Messtechnik nicht umsetzbar, nicht zuletzt deshalb blickt unsere Branche zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr.“

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