Sensorik-Cluster Sachsen will Unternehmen, Forscher und Dienstleister vernetzen

| Redakteur: Hendrik Härter

Ein Sensorik-Akteur in Sachsen ist First Sensor in Dresden. Das Unternehmen entwickelt und produziert innovative Drucksensoren und Kamerasysteme für den Mobilitätsbereich.
Ein Sensorik-Akteur in Sachsen ist First Sensor in Dresden. Das Unternehmen entwickelt und produziert innovative Drucksensoren und Kamerasysteme für den Mobilitätsbereich. (Bild: First SensoR)

Das Sensorik-Cluster Sachsen will die mehr als 200 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister vernetzen und optimal erschließen. In einer Kick-off-Veranstaltung haben die Akteure Inhalte und Ziele öffentlich vorgestellt.

Sensoren werden oft mit den Sinnesorganen beim Menschen verglichen: Sie erfassen physikalische oder chemische Größen wie Druck, Temperatur, Feuchtigkeit, Helligkeit, pH-Wert oder Beschleunigung und wandeln diese in elektrische Signale um. Sensoren stehen im Mittelpunkt des Innovationscluster Sensorik Sachsen (SenSa).

„Die Sensorik-Akteure in Sachsen arbeiten meist auf einem bestimmten Fachgebiet. Sensorik wird jedoch immer komplexer und verlangt nach interdisziplinärem Handeln. Deshalb wollen wir über den Tellerrand schauen und eine branchen- und technologieübergreifende Zusammenarbeit fördern, bei der neue Sensorikkonzepte und -produkte entstehen, die der Markt nachfragt und sächsischen Unternehmen Geschäft sichern“, berichtet Dirk Vogel vom Automobilzuliefernetzwerk AMZ.

Sensorik-Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette

Dafür bündeln die sächsischen Branchen- und Technologienetzwerke ihre Sensorik-Kompetenzen und vernetzen die Akteure entlang der Wertschöpfungskette – von den Halbleiterproduzenten über die Sensorhersteller, die Gerätebauer, die Serviceanbieter bis zu den Anwendern – und beziehen ebenso die Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet sensorischer Systeme ein. Konsortialführer von SenSa ist das Automobilzuliefernetzwerk AMZ. Partner sind die Technologieverbünde Organic Electronics Saxony und Silicon Saxony sowie die Branchennetzwerke Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen, der Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ, biosaxony und BTS Bahntechnik Sachsen.

Das Cluster will mehrere Felder angehen: digitale Kommunikation, Energie, Umwelt und Ressourcen, Mobilität sowie Medizin und Gesundheit. Vernetzen wollen sich die Experten vor allem digital. Im Vordergrund stehen Forschung und Entwicklung. 20 Innovations- und 30 Projektworkshops bis Juli 2022 tragen bei, Ideen in konkrete Produkte umzusetzen.

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