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Kontext-Awareness Sensor Hub von QuickLogic erhöht die Betriebsdauer von Mobilgeräten

| Redakteur: Holger Heller

Mit einer eigenen stromsparenden Sensor-Hub-Architektur will QuickLogic den Stromverbrauch von Mehrachsen-Sensoranwendungen in Mobilgeräten auf etwa 1% des Gesamtsystemverbrauchs senken.

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Brian Faith, QuickLogic: Mit dem Sensor Hub ArcticLink 3 S1 lässt sich das Kontextbewusstsein mobiler Geräte stromsparend umsetzen
Brian Faith, QuickLogic: Mit dem Sensor Hub ArcticLink 3 S1 lässt sich das Kontextbewusstsein mobiler Geräte stromsparend umsetzen
(Bild: VBM-Archiv)

Als Anbieter stromsparender, programmierbarer CSSPs (Customer Specific Standard Products) bietet QuickLogic mit ArcticLink 3 S1 nun einen Sensor Hub für Mobilgeräte an. Die S1-Plattform bietet Sensor-Management und -Funktionen, optimiert die Datenkommunikation des Applikationsprozessor und ermöglicht ein ständiges Kontextbewusstsein (Kontext-Awareness), wobei die Stromaufnahme auf etwa 1% des Gesamtstromverbrauchs gesenkt wird.

„Heutige Smartphones enthalten Sensorik mit Software, die auf einem Mikrocontroller bzw. Mikroprozessor läuft oder mit Festfunktions-ASSPs (Application Specific Standard Products) betrieben wird", so Brian Faith, Vice President Worldwide Sales and Marketing bei QuickLogic. Dieser Ansatz sei laut Faith nicht gerade stromsparend, um den Einfluss auf die Batterielebensdauer unter 1% zu belassen.

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Als Gegenmaßnahme werde die Batteriekapazität erhöht, was teuer ist und sich nachteilig auf die Größe und das Gewicht der Batterie auswirke. ASSPs bieten zudem nicht die Flexibilität, die erforderlich ist, um neue Algorithmen für die Kontext-Awareness zu nutzen.

QuickLogic bietet nun eine neue Sensor-Hub-Architektur, die eine mikrocodierte Zustandsmaschine mit einer stromsparenden CISC-basierten (Complex Instruction Set Computer) ALU (Arithmetic Logic Unit) für die Sensordatenverarbeitung in Echtzeit und einem Embedded-Array mit programmierbarer Logik kombiniert.

CISC ALU für Echtzeit-Verarbeitung

Die neue Plattform ermöglicht die Auslagerung des Echtzeit-Managements und der Echtzeit-Verarbeitung von Sensordaten vom Smartphone-Applikationsprozessor. Damit sinke der Stromverbrauch und neue Sensoranwendungen ließen sich in Mobilgeräte der nächsten Generation integrieren, die dann ständige Kontext-Awareness bieten, so Faith. OEMs und Dirttanbieter von Software können nun zahlreiche Anwendungen erstellen, die Always-on-Kontext-Awareness wie Schrittzähler und andere Gesundheits-/Fitnessanwendungen, die Analyse des Verbraucherverhaltens, zielgerichtete Werbung, Augmented Reality etc. unterstützen.

Neben der Sensor-Plattform bietet QuickLogic ein Software-Tool namens Flexible Fusion Engine Algorithm Tool (FFEAT), mit dem Entwickler ihre Algorithmen definieren, simulieren und auf die FFE mappen können.

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