Pikes Peak 2015

Sensation – Elektro-Boliden deklassieren Verbrenner bei legendärem Bergrennen

| Redakteur: Margit Kuther

Pikes Peak Bergrennen 2015: Impressionen
Pikes Peak Bergrennen 2015: Impressionen (Bild: Randels Media Group)

Zwei rein elektrisch angetriebene Rennwagen, gefahren von Rhys Millen und Nobuhiro Tajima, gewannen das legendäre Bergrennen am Pikes Peak. Erst auf Platz 3 folgte mit Paul Dallenbachs Open-Wheeler ein Flitzer mit Verbrennungsmotor.

Die Sensation war perfekt, als beim 93. Pikes-Peak-Bergrennen 2015 für Autos und Motorräder gleich zwei Elektroflitzer der Konkurrenz mit Verbrennungsmotor die Rücklichter zeigten:

Der Neuseeländer Rhys Millen fuhr die Strecke mit seinem 1020 kW starken Elektro-Boliden eO PP03 in 9:07 Minuten und war damit rund 25 Sekunden schneller als sein Konkurrent, der Japaner Nobuhiro Tajima, der mit einem E-Rennwagen Marke Eigenbau seiner Tuning-Firma Tajima Motor antrat.

Platz 3 für das schnellste Gefährt mit Verbrennungsmotor

Erst an dritter Stelle der Gesamtwertung folgte ein Rennauto mit Verbrennungsmotor, gefahren vom mehrfachen Klassensieger Paul Dallenbach.

Paul Dallenbach trat an in seinem traditionellen Open-Wheeler mit Verbrennungsmotor. Seine Gesamtzeit von rund 9:37 Minuten lag vier Sekunden über der des Zweitplatzierten Nobuhiro Tajima.

Extreme Höhe drosselt Verbrennungmotoren

Das Bergrennen am Pikes Peak (Colorado, USA) stellt insbesondere für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor eine große Herausforderung dar: Die Rennstrecke mit 156 Kurven hat eine Länge von 12,42 Meilen (knapp 20 km).

Der Start liegt bereits auf 9390 ft, rund 2862 Metern Höhe, das Ziel auf 14.115 ft, also auf stattlichen 4302 Metern Höhe. Die Fahrzeuge müssen einen Höhenunterschied von rd. 1440 Metern überwinden, bei einer durchschnittlichen Steigung von 7%.

Doch mit steigender Höhe sinkt der Luftdruck. Die Folge für Autos mit Verbrennungsmotoren: ihnen fehlt es zunehmend an Sauerstoff und damit an Leistung.

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