Seit 111 Jahren entwickelt Osram mit Licht die Zukunft

| Redakteur: Hendrik Härter

Fasziniert von der Geschichte und von den Exponaten bei Osram zeigte sich Ilse Aigner, stellvertretende Ministerpräsidentin sowie Wirtschaftsministerin von Bayern, zusammen mit Olaf Berlien.
Fasziniert von der Geschichte und von den Exponaten bei Osram zeigte sich Ilse Aigner, stellvertretende Ministerpräsidentin sowie Wirtschaftsministerin von Bayern, zusammen mit Olaf Berlien. (Bild: Osram)

Zu seinem 111. Geburtstag hat sich Osram selbst beschenkt und seine Geschichte in einem Historienraum aufbereitet. Doch im Blick hat das Unternehmen immer die Zukunft und die Faszination des Lichts.

Zum 111. Geburtstag hat sich Osram in München selbst ein Geschenk gemacht. Doch der Reihe nach! Im Jahr 1906 wurde beim Kaiserlichen Patentamt in Berlin die Marke eingetragen: Eine Wortschöpfung aus den Materialien Osmium und Wolfram. Von dem ursprünglichen Glühlampengeschäft ist Osram heute weit entfernt.

Das zeigt schon das Umfeld im Norden von München, an dem das Technologieunternehmen sitzt. In direkter Nachbarschaft zu Amazon oder Microsoft. Alles Unternehmen, die sich neu erfunden haben. Das sieht auch der Vorsitzende des Vorstands von Osram Licht, Dr. Olaf Berlien: „Durch unseren Umzug vor ein paar Jahren haben wir einen Teil unserer Vergangenheit verloren. Mir war es ein besonderes Anliegen, wieder einen Ort zu haben, an dem wir unserer spannenden Geschichte bewusst werden.“

Geschichte und Zukunft von Osram

Was Berlien damit meint ist eine Art Museum, welches die Entwicklungsetappen von Osram anhand von Exponaten illustriert. Dort zu finden ist auch eine der ersten Patentschriften aus dem Jahr 1926. Auch finden sich dort Infrarot-Dioden, mit denen vor über 40 Jahren Fernbedienungen möglich waren.

Doch für ein Technologie-Unternehmen ist nicht nur die Herkunft wichtig: In einer Erlebniswelt präsentiert Osram seine aktuellen Entwicklungen, die alle mit Licht zu tun haben. Dazu gehört ein Fahrsimulator, der das Gefühl von Autonomen Fahren vermittelt. Oder Fahrzeugbeleuchtungen wie ein OLED-Rücklicht. Interessant ist auch der die Nahinfrarot-Spektroskopie, um Lebensmittel mit Hilfe einer App zu analysieren. Für alle, die Wert auf Sicherheit legen, dürfte die selbstleuchtende Bekleidung interessant sein.

Frisches Gemüse aus dem Gewächsschrank

Besonders spannend ein Gewächsschrank. Dieser einem Kühlschrank nachempfundene Schrank soll zum Haushalt der Zukunft gehören: Damit lassen sich beispielsweise Kräuter unter speziellem Licht anbauen und somit frisch ernten. Entwickelt wurde das Projekt von dem Start-up-Unternehmen Agrilution aus München zusammen mit Fluxunit.

So verbindet Osram seine Historie mit der Moderne: „Wenn Sie diese beiden Welten verbinden, werden Sie sehen, dass es damals wie heute unser Anspruch war, den Menschen ein Mehr an Lebensqualität zu bieten“, schloss Berlien den Kreis. Osram hat in seiner über 100-jährigen Geschichte viel für das Licht getan.

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