Mixed-Signal-Oszilloskop

Sechs Modelle bis 500 MHz Bandbreite

04.12.2008 | Redakteur: Hendrik Härter

Die DLM2000-Serie soll es in sechs Modellen geben: von 200 bis 500 MHz
Die DLM2000-Serie soll es in sechs Modellen geben: von 200 bis 500 MHz

Die Oszilloskop-Familie DLM2000 von Yokogawa verfügt über eine Bandbreite bis 500 MHz, eine Abtastrate von 2.5 GS/s, eine Speichertiefe für 125 Millionen Punkte und eine Auffrischrate von 450.000 Kurvenverläufen pro Sekunde. Insgesamt umfasst die Familie sechs Modelle, die entweder über zwei oder drei Kanäle verfügen.

Weiterhin verfügt das Messgerät über Analyse-Funktionen wie Histogramm- und Trend-Darstellung, History-Speicher für bis zu 20.000 Kurvenaufnahmen, digitale Filterung, Zoom-Fenster, benutzerdefinierte mathematische Funktionen und Analyse von seriellen Bussen.

Insgesamt sind sechs Modelle innerhalb der Serie verfügbar: drei zweikanalige und drei vierkanalige mit Bandbreiten von jeweils 200, 350 oder 500 MHz. Mixed-Signal-Betrieb der vierkanaligen Oszilloskope entsteht durch Konversion des analogen vierten Eingangs in einen 8-Bit-Logikeingang, so dass ein MSO mit drei analogen Kanälen und einem 8-Bit-Logikkanal entsteht. Ein High-Resolution Mode mit bis zu 12 Bit Auflösung ist erhältlich.

Tastköpfe mit einstellbarer Entscheidunsschwelle

Passend zu diesen Eigenschaften gibt es Logik-Tastköpfe mit individuell einstellbarer Entscheidungsschwelle; die Eingangsimpedanz beträgt 100 kOhm bei 250 MHz. Das Display misst 8,4" mit XGA-Auflösung. Mit Markern und Cursoren lassen sich mehrere Kurven zugleich auswerten und zugehörige Parameter automatisch anzeigen. Weiterhin bieten die Geräte hinterleuchtete Tasten, Drehknöpfe für Schnelleinstellungen, Bildschirmtexte in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch, sowie zwei Zoom-Fenster, die sich die Fläche mit dem Hauptfenster im Verhältnis 80:20 oder 50:50 teilen.

Umfangreiche Analysetools

Für Frequenzmessungen besteht die Wahlmöglichkeit zwischen der ersten Periode oder der Mittelung über alle Perioden des Bildschirminhalts. Mit der Option /M2 lassen sich bis zu 125 Millionen Punkte speichern. Somit lässt sich ein 10-kHz-Signal über 5000 Sekunden aufnehmen. Selbst bei einer Abtastrate von 1,25 GS/s lassen sich Kurven bis herab zu 0,1 s erfassen.

Mit der History-Funktion können bis zu 20.000 Messkurven in dem Acquisition Memory gespeichert werden. Die Kurven lassen sich nacheinander durchblättern oder automatisch abspielen, mit der Möglichkeit von Pausen sowie schnellem Vor- und Rücklauf.

Das Gerät unterstützt einfach konfigurierbare Trigger für die analogen und digitalen Eingänge, von der einfachen Flankentriggerung bis zum speziellen Triggern auf Busereignisse von CAN, LIN, UART, I2C und SPI. Auch die simultane Analyse zweier serieller Busse mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ist möglich.

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