Der Schweinezyklus – vom Aufstieg und Niedergang

Ob Speicherchips oder Ingenieure: Auf einen Mangel folgt ein Überschuss. Und umgekehrt. Das Auf und Ab zieht sich – mit unterschiedlich ausgeprägter Amplitude und Periodendauer – quer durch viele Branchen und Märkte. Ein Paradebeispiel für einen solchen „Schweinezyklus“ ist der Speichermarkt mit Massenprodukten wie DRAM und NAND-Flash. Den Ausdruck prägte übrigens Arthur Hanau 1927 in seiner agrarwissenschaftlichen Dissertation. Ihr Thema: Schweinepreise.

Einer erhöhten Nachfrage folgt ein Verfügbarkeitsengpass. Die Preise für die verknappten Produkte steigen. Daraufhin investieren Hersteller massiv in Fertigungskapazitäten – und schießen oft über das Ziel hinaus. Die Folgen: Überangebot, Preissturz, Marktbereinigung. Obwohl die Gründe für die wellenförmige Entwicklung bekannt sind, lässt sie sich offenbar nicht vermeiden. Zu viele Variablen sind involviert, aktuell neben erratisch agierenden Staatenlenkern und provozierten Handelskriegen auch eine zunehmende Ungewissheit durch den bevorstehenden Brexit.

Weitere Beiträge zum Schweinezyklus in der Elektronik

Leiterplattenindustrie schließt 2018 mit leichtem Wachstum ab

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Bei den Leiterplattenherstellern in der DACH-Region konnte die Umsatzentwicklung 2018 an das bereits sehr gute Jahr 2017 anschließen. Dies berichtet der ZVEI-Fachverband PCB and Electronic Systems. lesen

Die fetten Jahre sind vorbei: Der Halbleitermarkt wächst langsamer

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Höchste Beschäftigtenzahl seit 17 Jahren in der deutschen Elektroindustrie

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Ein kleines Auftragsplus, einen höheren Umsatz gegenüber dem Vorjahr sowie die höchste Beschäftigtenzahl seit 17 Jahren gibt der ZVEI für die deutsche Elektroindustrie bekannt. lesen

Energy-Harvesting: Chipmarkt soll in den nächsten vier Jahren boomen

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Eine aktuelle Studie sagt dem Markt für Energy-Harvesting-Chips in den nächsten Jahren einen Boom voraus: Die Auguren erwarten, dass der Halbleiteranteil für Energy-Harvesting-Lösungen bis 2022 auf 3,4 Mrd. US-$ anwachsen wird. lesen

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Beschleunigen auf der Überholspur: Der Anteil von Automotiv-Halbleitern am Chipmarkt wächst. 2023 wird der Umsatz damit voraussichtlich rund 73 Mrd. Dollar betragen. SoCs werden allerdings immer teurer. lesen

Rekordumsatz in der Deutschen Elektroindustrie

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Deutsche Elektroindustrie kann sich über einen Rekordumsatz im ersten Halbjahr freuen. Allerdings ist Auftragsentwicklung eher verhalten. Dafür sind Produktion und Umsatz auf Kurs lesen

Auf Wachstumskurs: deutsche Elektroindustrie trotzt Trump und Brexit

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Deutsche Elektroindustrie weiter auf Rekordkurs

Produktionsplus von drei Prozent

Deutsche Elektroindustrie weiter auf Rekordkurs

Nach einem starken Geschäftsjahr 2017 sieht sich die deutsche Elektroindustrie weiter auf Rekordkurs. Man erwarte, dass in diesem Jahr die Produktion um weitere 3 Prozent bereinigt um Preiseffekte wachsen werde, sagte der ZVEI-Präsident Klaus Mittelbach am Mittwoch in Frankfurt. lesen

Halbleitermarkt: Wachstum, aber Europa verliert Marktanteile

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Der deutsche Halbleitermark wächst 2017 wie die gesamte EMEA-Region deutlich stärker als noch vor einem Jahr vom ZVEI prognostiziert. Trotzdem hinken die Verkäufe dem globalen Markt hinterher. lesen

Weltweiter Halbleitermarkt: Enormes Wachstum, aber Europa verliert Marktanteile

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Sehr gute erste Jahreshälfte 2017 für deutsche Elektroexporte

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Trotz Brexit-Unsicherheit und anderen politischen Unwägbarkeiten erfreut sich die deutsche Elektronikindustrie eines gesunden Wachstums. Die deutschen Elektroexporte sind im Juni dieses Jahres um 8,7 Prozent gegenüber Vorjahr auf 16,8 Milliarden Euro gestiegen. lesen