Symantec Anomaly Detection for Automotive

Schutz vor Zero-Day-Angriffen auf vernetzte Fahrzeuge

| Redakteur: Peter Schmitz

Symantec Anomaly Detection for Automotive soll mit Hilfe netzwerkübergreifender Analytik Unregelmäßigkeiten und Hinweise auf Angriffe auf Fahrzeuge erkennen können.
Symantec Anomaly Detection for Automotive soll mit Hilfe netzwerkübergreifender Analytik Unregelmäßigkeiten und Hinweise auf Angriffe auf Fahrzeuge erkennen können. (Bild: Archiv)

Die Sicherheitslösung Anomaly Detection for Automotive von Symantec soll moderne, vernetzte Fahrzeuge vor Zero-Day-Angriffen und bisher unbekannten Bedrohungen schützen. Die Lösung überwacht den CAN-Bus und setzt maschinelle Lernverfahren ein, um passive bordinterne Sicherheitsanalysen bereitzustellen.

Vernetzte Autos bieten Fahrern Funktionen wie Navigation, Remote-Pannenhilfe und mobile Internet-Hotspots, die den Komfort deutlich erhöhen. Bis zum Jahr 2020 werden laut Gartner 220 Millionen vernetzte Fahrzeuge auf den Straßen sein. Neue Technologien ermöglichen damit ein besseres Fahrerlebnis, schaffen gleichzeitig aber für Hacker auch neue Angriffsmöglichkeiten, die gefährlich für Fahrer und Insassen sein können.

Symantec Anomaly Detection for Automotive setzt maschinelle Lernverfahren ein, um passive bordinterne Sicherheitsanalysen bereitzustellen. Diese überwachen den gesamten Controller Area Network (CAN)-Busdatenverkehr, ohne den Fahrzeugbetrieb zu stören. Die Lösung lernt, welche Verhaltensweisen normal sind, und meldet abnormale Aktivitäten, die auf einen Angriff hindeuten könnten. Anomaly Detection funktioniert bei nahezu jeder Automarke und jedem Modell.

„Das Internet der Dinge (IoT) betrifft viele verschiedene Bereiche, jedoch werden vernetzte Automobile Transport und mobile Kommunikation besonders radikal verändern“, sagt Christian Christiansen, VP of Security Products beim Analystenhaus IDC.

„Vernetzte Autos werden immer mehr zum Standard, gleichzeitig haben damit verbundene Sicherheitsprobleme auch schon die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Wegen dieser Möglichkeiten werden Hersteller und ihre Zulieferer bei der Absicherung von vernetzten Autos ebenso mit Anbietern für Cybersicherheit zusammenarbeiten, wie dies auch Hersteller bei anderen vernetzten Endgeräten wie etwa Mobilgeräten und Laptops tun. Indem Sicherheit zur obersten Priorität wird, kann nicht nur die Sicherheit von Fahrern und Insassen besser gewährleistet werden. Dies trägt auch dazu bei, Vertrauen in die Fahrzeughersteller und das Internet der Dinge insgesamt zu schaffen.“

Ein großer Vorteil von Symantec Anomaly Detection for Automotive soll die lernfähige Software sein, die ein gründlicheres und präziseres Erlernen des Fahrzeugverhaltens erlaubt, sodass Automobilhersteller bisher unerkannte Angriffe und Unregelmäßigkeiten identifizieren können.

Die Lösung soll in der Lage sein, automatisch Anomalien zu erkennen, ohne dass Hersteller Regeln festlegen oder Richtlinien erstellen müssen und dann ebenfalls automatisch eine Priorisierung von Vorfällen basierend auf wahrgenommener Gefahr und Risiko vorzunehmen. Dabei soll Symantec Anomaly Detection for Automotive speziell für die begrenzten Hardwareressourcen von Fahrzeugen entwickelt sein und Arbeitsspeicher sowie CPU-Leistung nur minimal beanspruchen.

„Sicherheitsbedrohungen bei Fahrzeugen sind von der Theorie zur Realität geworden“, sagt Shankar Somasundaram, Senior Director of Product Management and Engineering bei Symantec. „Symantec macht deshalb das weltweit umfassendste Portfolio an Sicherheitstechnologien auch für Autos verfügbar. Die Infrastruktur und die Technologien, die bereits zum Schutz von Milliarden von Geräten und Billionen von Dollar beitragen, schützen jetzt auch Fahrzeuge. Wir erschaffen langfristige, umfassende Sicherheit und liefern zugleich bahnbrechenden Schutz für moderne Autos.“

Dieser Beitrag erschien zuerst bei unserem Partnerportal: Big Data Insider.

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