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Schule: Bei der Digitalisierung sind noch viele Hausaufgaben unerledigt

Redakteur: Gerd Kucera

Mangelnde Digitalisierung macht sich nirgends so fatal bemerkbar wie jetzt im Schulbereich. Ausgerechnet dort, wo die „brains“ von morgen ausgebildet werden. Es fehlt an vielen Ecken und Enden.

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Kreide war einmal: der SMART-Board-Einsatz in der Grundschule.
Kreide war einmal: der SMART-Board-Einsatz in der Grundschule.
(Bild: Cooper & O'Hara)

Größtes Hindernis ist die fehlende Technik in deutschen Schulen, die laut aktuellen OECD-Untersuchungen bei der IT-Ausstattung im internationalen Vergleich noch hinter Ländern wie Kasachstan und Bulgarien zurückliegen. Hierzulande müssen sich rund zwei Schüler ein Gerät teilen.

Oft gibt es nicht einmal Internetzugänge. Im Breitbandatlas sind bisher lediglich 28,4% der hiesigen Schulen an Gigabit-Netze angeschlossen. Laut EU-Bildungsbericht war nur ein Drittel von ihnen digital auf einen Lockdown vorbereitet. Die Ausstattung der Grundschulen liegt weit unter EU-Schnitt. Der Bericht bescheinigt deutschen Schulen unter dem Strich mangelhafte IT-Ausstattung und Defizite der Lernenden bei digitalen Kompetenzen.

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Deutschland hinkt im europäischen Schnitt deutlich hinterher

Auch laut Selbstauskunft der Schulleiter hatten noch im Jahr 2018 nur ein Drittel der Schülerinnen und Schüler Zugang zu einer digitalen Lernplattform. Im OECD-Schnitt waren es immerhin 54%, in Ländern wie Dänemark und Singapur sogar 90%.

Dass alle Schülerinnen und Schüler vollen Zugang zum Internet, zu Lern-Management-Systemen und pädagogischen Lernplattformen sowie zu digitalen Endgeräten haben müssen, zählt indes längst zu den Basics jeder zukunftsfähigen schulischen Ausbildung. Verschiedene quasi Leuchtturmprojekte in immer mehr deutschen Schulen zeigen vielversprechende Wege auf. Alles dafür Notwendige ist per se, samt niedriger technischer Einstiegshürden, ja längst verfügbar: Technologien, Techniken, Hard- und Software, und inzwischen – aktuell zusätzlich forciert durch die Corona-Krise und die Forderung nach Distanz- und Hybrid-Unterricht – auch die staatliche Anschubfinanzierung.

Für entsprechenden Schub soll das 2019 vom Bund zusammen mit den Ländern aufgelegte und in der Pandemie erweiterte Förderprogramm "DigitalPakt Schule" mit derzeit über – immerhin – 7 Mrd. € sorgen. Inbegriffen in dem Förderplan sind der Aufbau und die Wartung der digitalen Infrastruktur an den Schulen, wie etwa die Installation von schuleigenem WLAN, die Anschaffung von Hardware wie interaktiven digitalen Tafeln, also sogenannte SMART Boards mit integrierter pädagogischer Lernsoftware, und von Leihgeräten für Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrkräfte.

Die Digitalisierung wird die Schulen in den Abläufen und Strukturen der Wissensvermittlung verändern und sie im selben Zuge vor neue Herausforderungen stellen. Digitalisierte Schulen, so machen international und jahrzehntelang aktive Lösungsexperten für digitale Bildungswerkzeuge im schulischen Bereich wie etwa SMART Technologies immer wieder die Erfahrung, sind wie mittelständische Unternehmen einschließlich eigener IT-Administratoren zu managen. Die Digitalisierung der schulischen Bereiche ist im Übrigen deshalb auch ein zunehmend relevantes Aktionsfeld für eine innovative IT-Lösungs-Branche.

Fokus auf interaktive Technologien für Schulen und Unternehmen

SMART Technologies entwickelt seit 30 Jahren Hardware- und Softwarelösungen, die nahtlos kombinierbar sind, um intuitive, interaktive Umgebungen für orts- und zeitübergreifende Zusammenarbeit bereitzustellen. Dabei fokussiert sich das weltweit tätige kanadische Unternehmen mit deutscher Niederlassung in Köln auf die Bildungstechnologie und mit dem dort erworbenen Knowhow auch auf den Business-Bereich. Deshalb können auch Unternehmen, die orts- und zeitübergreifend zusammenarbeiten wollen, SMART-Lösungen einsetzen.

SMART Technologies, kurz SMART, kann sich als Erfinder der SMART Boards rühmen, die sich mittlerweile zum Standardbegriff für interaktive Anzeigemedien im Schulbereich entwickelt haben. Gestartet mit interaktiven Whiteboards und Beamern bietet das Unternehmen heute mit den SMART Boards hochwertige interaktive und energiesparende Flatpanels, die speziell für kollaboratives Arbeiten entwickelt worden sind.

Die SMART Board Dislays gibt es in drei Serien und Größen mit 4K-Auflösung sowie einer automatischen Anpassung an die Lichtverhältnisse im Klassenraum. Technische Innovationen sorgen dafür, dass Lehrende auf den Boards wie auf Papier mühelos schreiben und dabei auch das gewohnte Tafelgeschirr (physisches Lineal, Geodreieck oder Zirkel) benutzen können. Zu dieser marktweiten Besonderheit der SMART Boards zählen darüber hinaus die schnelle Inbetriebnahme, die nachgewiesene, zertifizierte Energieeffizienz und die gerade für Gruppenarbeit ideale Möglichkeit, mit digitalen Schwämmen und mit bis zu vier digitalen Stiften in verschiedenen Farben gleichzeitig arbeiten zu können.

Kombiniert werden die SMART Boards mit einer pädagogischen Lernsoftware, der SMART Learning Suite, die ebenfalls seit Jahrzehnten in Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Bildungsforschern ständig weiterentwickelt wird. Damit können Lehrkräfte verschiedene Inhalte sowie die Endgeräte der Schülerinnen und Schüler einfach und vor allem pädagogisch sinnvoll in eine gemeinsame Lernumgebung integrieren. Die SMART Learning Suite Online ist nahtlos in die Microsoft-Teams-Anwendung integriert, sodass Live-Unterricht von jedem Ort aus durchgeführt werden kann.

Bei der Entwicklung der Produkte und Technologien arbeitet SMART eng mit Bildungsexperten zusammen und veranlasst auch wissenschaftliche Untersuchungen und regelmäßige Schulbeobachtungen zur Akzeptanz der Bildungstechnologie bei den Dozierenden, Lehrkräften, Studierenden und Lernenden. Entsprechend kann SMART die Entwicklung seiner Bildungswerkzeuge auf deren Bedürfnisse abstimmen und seine Innovation vorantreiben.

Im Education-Bereich ist SMART laut eigenen Angaben führend auf dem weltweiten Markt für interaktive digitale Displays und pädagogische Lernsoftware im Bildungswesen. Das Unternehmen gibt zwar keine Marktanteilszahlen heraus, liefert aber verschiedene Eckdaten zur Untermauerung seiner These: Demnach ist jedes dritte interaktive Flatpanel in den Klassenzimmern auf der Welt ein SMART Board. SMART Lösungen kommen in 3 Mio. Klassenräumen zum Einsatz. Weltweit rund 60 Mio. Anwenderinnen und Anwender nutzen die Hard- und Softwarelösungen, die über ein globales Händlernetz von 1400 zertifizierten Fachhändlern vertreten werden.

Plattform liefert umfangreiches Unterrichtsmaterial

Parallel dazu wuchs im Laufe der drei Jahrzehnte eine SMART-Lehrercommunity, die sich regelmäßig trifft, um Erfahrungen und Materialien auszutauschen. Die Möglichkeit dazu bietet ihnen SMART über die SMART-Exchange-Plattform. Dort finden Lehrkräfte über 100.000 kostenfreie lehrplankonforme Unterrichtsmaterialien. Diese sind einerseits von Lehrkräften erstellt worden und werden täglich im Unterricht angewandt. Andererseits finden sich darin auch Unterrichtsmaterialien von renommierten Content-Anbietern wie der Bayerischen MedienLB, die ebenfalls seit Beginn der Pandemie kostenfrei dort zum Download zur Verfügung stehen. Wie Online-Unterricht funktioniert, zeigen die SMART Ambassadors in kostenfreien Online-Seminaren und im YouTube-Trainingskanal von SMART Deutschland.

SMART arbeitet nach dem Leitsatz: Pädagogik vor Technik. Denn nur – so ihre weltweite Erfahrung aus dem schulischen Alltag – wenn sich die Technologie an dem orientiert, was im Unterricht sinnvoll ist, wenn sie einfach und intuitiv einsetzbar ist, dann wird sie auch genutzt. Die technischen Möglichkeiten sind kein Selbstzweck, sondern Unterstützung für Lehrende. Entsprechende Schulung und Betreuung der Schulen stellt SMART über seine Fachhändler sicher. Wie das funktioniert, zeigen zahlreiche Anwenderberichte aus Schulen.

Ohne MEP kein Fördergeld - Infos und Hilfestellung

Mit dem DigitalPakt Schule und den Sofortprogrammen zur Corona-Pandemie ist inzwischen viel Planungsarbeit auf die Schulen zugekommen. SMART, dessen interaktive Displays und Lernplattformen auch voll förderfähig sind, unterstützt Schulen in diesem Prozess und bietet Informationen zum Thema Medienentwicklungsplan, Beschaffung und Implementierung für Schulen, Schulträger und andere Bildungsverantwortliche. Diese sollen ihnen helfen, den DigitalPakt Schule umzusetzen. Dazu hat SMART eine Landing Page mit allen Infos rund um Fördermittel zum DigitalPakt Schule aufbereitet, auf der Schulen für ihr Bundesland Informationen finden.

Gemeinsam mit einem Medienpädagogen hat SMART für Schulen einen Leitfaden zum Thema Medienenwicklungsplan (MEP) erstellt, den sich Schulen kostenfrei downloaden können. Denn ohne MEP gibt es kein kein Fördergeld.

In Zeiten von Schulschließungen ist das Thema „Fernunterricht - wie geht das?“ unvermittelt eine gesamtgesellschaftliche Frage geworden. Vielen Lehrern fehlten die Methoden. Hier hat SMART zusammen mit seiner sogenannten SMART-Ambassador-Lehrer-Community eine kostenfreie Webinar-Reihe zum Thema Online-Unterricht aufgelegt, die bis März 2021 läuft. Die Online-Seminar-Reihe ist eine Kombination aus konkreten Erfahrungswerten und praktischer Information, die die Lehrkräfte im Alltag unterstützt und wichtige Impulse zum Start in den digitalen Unterricht geben kann. Die einzelnen Themen bleiben im Internet zeit- und ortsunabhängig abrufbar, sodass sich Interessierte auch noch im Nachgang informieren können.

Business-Lösungen für ortsübergreifende Zusammenarbeit

Corona hat auch in der Arbeitswelt Dynamiken ausgelöst. Meetings vor Ort werden online in Videokonferenzen abgehalten. Dort geht aber noch viel mehr, wenn interaktive Technologien effizient zum Einsatz kommen. Herkömmliche und endlose Videokonferenzen bieten keine oder eingeschränkte Kollaborationsmöglichkeiten und ermüden zudem. Wenn sich aber alle aktiv einbringen können – visuell, haptisch und mit direktem Feedback von den Kolleginnen und Kollegen – steigen die Motivation und Produktivität und verbessern sich die Arbeitsergebnisse. Insbesondere in einer Welt mit immer mehr Home Office entscheidet die Wahl der passenden technischen Werkzeuge über erfolgreiche Meetings. Warum nicht von den Erfahrungen und Praktiken aus dem Bildungsbereich profitieren? Ein interaktives Display und speziell für Teamwork entwickelte Software ermöglichen die Zusammenarbeit über Standorte und Endgeräte hinweg – zu jeder Zeit, an jedem Ort und von jedem Gerät aus. Mit interaktiven SMART Board Pro-Displays arbeiten die Menschen so zusammen, als wären sie im selben Raum. Anstatt Zeit und Aufmerksamkeit zu verlieren beim Ein- und Ausschalten der Bildschirmfreigabe und dem Wechseln zwischen Registerkarten, Fenstern und Benutzern, können sie damit so viele verschiedene Dateien, Bilder und Links zum Board hinzufügen, wie sie benötigen.

SMART macht auch in Unternehmen Schule

Die Teilnehmer müssen auch nicht auf Eingaben warten. Ganz gleich, ob sie mit ihren Teammitgliedern zusammenarbeiten, einer Führungskraft eine Demo zeigen oder ihren Kunden die neuesten Skizzen und Pläne präsentieren: Sofortige Rückmeldung ist jetzt möglich. Während eine Person Notizen macht, können andere ihre Beobachtungen in unterschiedlichen Farben hinzufügen, Videos überschreiben oder auch direkt in PDF-Dateien schreiben, Dateien löschen und Objekte auf der Tafel verschieben – alles zur gleichen Zeit, als würden sie am selben Konferenztisch sitzen. Zudem ist es nicht notwendig, sich von anderen, schon vorhandenen Tools zu verabschieden. SMART Boards lassen sich in Microsoft Office und Google Drive sowie in jedes Android-, Apple- und Windows-Gerät und auch in jede Videokonferenz-Plattform integrieren. So gelangt man vom Konferenzraum hin zu ortsübergreifenden, vernetzten Arbeitsbereichen.

Optimierte Hard- und Software für produktive Videokonferenzen

Sobald man den Raum betritt, schaltet sich das SMART Board Interactive Display automatisch ein und ist sofort bereit für die gemeinsame Arbeit. Man nimmt einfach einen der Stifte aus der Halterung und kann losschreiben wie auf Papier. Der integrierte Computer bietet mit einem Touch Zugriff auf die SMART Software-Anwendungen und Collaboration-Tools wie Whiteboard, Webbrowser und drahtlose Bildschirmfreigabe von iOS (Air-Play), Android (Google Cast) und Windows (Miracast) Endgeräten, ohne Hardware anschließen oder Apps installieren zu müssen. Dateien lassen sich direkt vom Display aus auf einen Computer speichern. Unter anderem kann man mit einem einfachen Fingertipp zwischen der Anzeige eines Videos und dem Schreiben auf dem Display wechseln.

Die dazugehörige Collaboration-Software wurde speziell dafür entwickelt, dass Teams ihre Inhalte nahtlos und vollkommen orts- und geräteunabhängig teilen und gemeinsam bearbeiten können. Mitarbeiter haben die Möglichkeit, Ideen in einem praktisch unbegrenzten interaktiven Arbeitsbereich zu erfassen. Bilder, Dateien und Links lassen sich einfach hinzufügen. Andere Teilnehmer können so viele Kommentare und Notizen schreiben, wie sie möchten – der Arbeitsbereich wird ständig erweitert, so dass auch Platz für jeden Gedanken ist. Mit einem einzigen Fingertipp auf das Display lassen sich die webbasierten Konferenzen starten, wobei jede beliebige Konferenzlösung einsetzbar ist. Was hier sowohl für Schulen als auch für Unternehmen entscheidend ist: Diese Konferenzen bieten ein neues Niveau der Kooperation und vor allem der Kollaboration und ermöglichen die parallele Zusammenarbeit. Man kann beispielsweise mit einem einfachen Sprachbefehl E-Mails versenden, speichern oder die Oberfläche des Displays löschen.

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