Schnelleres Prototyping von Multicore-SoCs

| Redakteur: Sebastian Gerstl

Pro Design hat drei Module auf Basis von Zynq UltraScale+ FPGAs für schnelles Multicore-SoC-Prototyping ins Sortinemt genommen.
Pro Design hat drei Module auf Basis von Zynq UltraScale+ FPGAs für schnelles Multicore-SoC-Prototyping ins Sortinemt genommen. (Bild: ProDesign)

ProDesign, Anbieter von FPGA-basierten Prototyping-Lösungen, stellt neue Module für schnelles Prototyping von ARM-Cortex-basierten Multicore-SoCs vor. Die Module stützen sich auf die Zynq Ultrascale+ Angebote von Xilinx und stehen in drei verschiedenen Varianten bereit.

ProDesign stellt mit den Boards ZU11EG, ZU17EG und ZU19EG drei Embedded Processing-Plattform-Plattformen für hochperformantes SoC-Prototyping, IP-Verifikation und frühe Softwareentwicklung vor. Die Boards basieren auf Zynq UltraScale+ FPGAs und können auf dem proFPGA uno, duo oder quad-Motherboard montiert sowie mit anderen proFPGA FPGA Modulen wie Virtex-7, Virtex UltraScale, Virtex UltraScale+ oder Kintex UltraScale gemischt werden.

Die Xilinx Zynq UltraScale+ FPGAs kombinieren FPGA-Logik mit zwei ARM-Multi-Core-Prozessoren (Quad-Core ARM Cortex-A53 und Dual-Core ARM Cortex-R5) und mehreren On-Board-Schnittstellen - USB 3.0, Gigabit Ethernet, SATA, Display Port. Das proFPGA Zynq UltraScale+ Modul verfügt bereits über zwei eingebettete ARM Multi-Core-Prozessoren mit verifizierten Schnittstellen und Speicher. Die drei Boards bieten auch eine direkte ARM-Debug-Schnittstelle für einfache Fehlerkorrektur. Anwender können sich so auf die eigentliche Verifikation ihrer Designs konzentrieren.

"In den heutigen ASIC- und SoC-Designs findet man fast immer Multicore-Prozessoren," sagt Gunnar Scholl, CEO von Pro Design. "Die Verifikation dieser Daten in Verbindung mit dem Anwenderdesign und der benötigten Firmware wird unerlässlich und äußerst komplex."

Die neuen Module bieten insgesamt bis zu 5 Erweiterungsstellen mit 531 Standard-I/Os und 16 Multi-Gigabit-Transceivern (MGTs) zur Erweiterung der Karte mit Standard- oder benutzerspezifischen Erweiterungskarten. Dies ermöglicht eine maximale Punkt-zu-Punkt-Geschwindigkeit von bis zu 1,2 Gbit/s über die Standard-FPGA-I/Os und bis zu 16,3 Gbit/s über die MGTs (Multi-Gigabit Transceiver).

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