Schneller Einstieg in die Zynq UltraScale+ SoC Technologie

| Redakteur: Sebastian Gerstl

High-End-MPSoS auf nur 67,6 × 30 mm Größe: Das Enclustra Mars XU3 SoC Modul bietet hohe Leistung auf geringer Fläche.
High-End-MPSoS auf nur 67,6 × 30 mm Größe: Das Enclustra Mars XU3 SoC Modul bietet hohe Leistung auf geringer Fläche. (Bild: Enclustra)

Mit dem Mars XU3 präsentiert Enclustra ein besonders leistungsfähiges Xilinx Zynq UltraScale+ MPSoC Modul im kompakten Mars Formfaktor. Die leistungsstärkste Variante vereint 6 ARM Cores, eine Mali-400MP2 GPU, 2 GByte extrem schnelles DDR4 SDRAM, zahlreiche Standardschnittstellen, 108 User-I/Os und bis zu 154’000 LUT4-Äquivalente.

Mit dem Mars XU3 bietet der FPGA Spezialist Enclustra einen schnellen und einfachen Einstieg in die Xilinx Zynq UltraScale+ MPSoC Technologie. Das Mars XU3 bietet eine hohe Rechenleistung auf geringer Fläche. Die in einem 16 nm FinFET+ Prozess gefertigte programmierbare Logik mit bis zu 154’000 LUT4-Äquivalenten wird von einem 64 Bit ARM dual/quad-core Cortex-A53 mit bis zu 1500 MHz Taktfrequenz und einem 32 Bit ARM dual-core Cortex-R5 mit bis zu 600 MHz Taktfrequenz ergänzt. Neben den gängigen Standardschnittstellen stehen bis zu 2 GByte DDR4 SDRAM, 64 MByte quad SPI Flash sowie 16 GByte eMMC Flash zur Verfügung, auf einem Modul von nur 67,6 × 30 mm Größe.

Zusätzlich zu den 108 User-I/Os verbinden PCIe Gen2 x4, USB 3.0 sowie Gigabit Ethernet Anschlüsse das Mars XU3 mit der Außenwelt. Für den Betrieb wird nur eine einzige Versorgungsspannung von 3.3 Volt benötigt. Für die optimale Entwärmung ist ein für das Mars XU3 entwickelter Kühlkörper erhältlich.

Referenzdesign und Linux auf Knopfdruck

Enclustra bietet für seine Produkte einen umfassenden Design-In-Support. In Kombination mit dem Mars EB1 Base Board bildet das Mars XU3 eine leistungsfähige Entwicklungs- und Prototypenplattform. Ausführliche Dokumentation und das Referenzdesign erleichtern die Inbetriebnahme.

Mit dem Enclustra Build Environment lässt sich für die Enclustra SoC Module mit integriertem ARM-Prozessor Linux im Handumdrehen kompilieren. Über eine grafische Oberfläche werden Modul und Base Board ausgewählt. Danach lädt das Enclustra Build Environement den passenden Bitstream, First Stage Boot Loader (FSBL) und die benötigten Quellcodes herunter. Anschließend wird U-Boot, Linux und das auf BusyBox basierte Root-Dateisystem kompiliert.

Enclustra präsentiert das Mars XU 3 Modul an der Embedded World 2018 auf dem Stand 3-210.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45095381 / FPGA)