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D-Sub-Steckverbinder Schmaler D-Sub-Steckverbinder mit Käfigzugfederanschluss

| Autor / Redakteur: Pia Schäble * / Kristin Rinortner

Den D-Sub-Steckverbinder gibt es seit 1952. Damals punktete er durch seine geringen Abmessungen. Moderne Ausführungen zeichnen sich durch schmale Gehäuse und einfache Montage aus.

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D-Sub-Steckverbinder: Um die Montage zu vereinfachen, wurde ein Steckverbinder mit Käfigzugfederanschluss und einer Schraubverriegelung entwickelt. Der Steckverbinder kommt in einer 9-, 15- oder 25-poligen Version sowie als HD-Variante.
D-Sub-Steckverbinder: Um die Montage zu vereinfachen, wurde ein Steckverbinder mit Käfigzugfederanschluss und einer Schraubverriegelung entwickelt. Der Steckverbinder kommt in einer 9-, 15- oder 25-poligen Version sowie als HD-Variante.
(Bild: KnorrTec)

Seit mehr als 60 Jahren sorgen D-Sub-Stecker bei PCs und an großen Produktionsanlagen für eine reibungslose Datenübertragung. Weniger reibungslos dagegen verläuft oftmals die Montage: Um einen sicheren und festen Anschluss zu gewährleisten, müssen die Leitungen durch Löten oder Crimpen mit dem Steckverbinder verbunden werden.

Das geht häufig mit einem hohen Aufwand und Zeitverlust einher, da dafür teures Spezialwerkzeug notwendig ist. Auch die Fixierung mittels Schraubklemmen ist aufwändig und birgt Risiken: Die Schrauben können sich mit der Zeit lösen und müssen deshalb regelmäßig nachgezogen werden, um Betriebsausfälle zu vermeiden.

Häufig sind die Bedingungen, unter denen Steckverbinder und Leitungen miteinander verlötet werden sollen, alles andere als ideal. Situationen, in denen der Fachmann Kontaktstellen über Kopf auf engstem Raum und bei schlechtem Licht anschließen muss, sind keine Seltenheit. Wird dann ein Draht falsch verlötet, sind die Reparaturarbeiten mit noch höherem Aufwand verbunden.

Käfigzugfederanschluss ohne aufwändige Montage

Ein weitaus unaufwändigeres Verfahren, um einen D-Sub-Steckverbinder zu befestigen, ist dagegen das Crimpen. Das Aufbringen der Stecker erfolgt in der Regel jedoch mit teurem Spezialwerkzeug, dessen Anschaffung sich nur lohnt, wenn dieses auch regelmäßig benutzt wird. Auch Reparaturarbeiten können so zu einem langwierigen Unterfangen werden.

Dagegen lassen sich D-Sub-Steckverbinder mit Käfigzugfederanschluss verhältnismäßig schnell und einfach montieren. Bisher hatten die erhältlichen Standardgehäuse jedoch nicht die passenden Maße, um einen solchen Anschluss unterzubringen.

Anschluss mit Käfigzugfederklemmen

KnorrTec hat eine Lösung entwickelt, die den Anschluss der Leitung mit Käfigzugfederklemmen zulässt. Die bei D-Sub-Steckverbindern gängige Verriegelungsart mittels Rändelschrauben ist auch bei dieser Lösung gewährleistet. Durch diese Anschlusstechnik ist eine Fehlerkorrektur weitaus einfacher zu bewerkstelligen, da lediglich das Gehäuse aufgeschraubt und die Käfigzugfederanschlussklemme geöffnet werden muss. Auch nach mehrmaligem Öffnen und Schließen der Klemme stellt diese eine sichere Verbindung her.

Dagegen bieten Schraubklemmen weniger Langzeitsicherheit: Die Leitungen, die angeschlossen werden, bestehen aus Kupferlitzen. Durch das Fließverhalten des Kupfers unter Druckbelastung und Wärmeentwicklung kann es zur Erhöhung des Übergangswiderstandes und damit zu einer Verschlechterung der Kontaktierung kommen.

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