Schaeffler will 1300 weitere Arbeitsplätze abbauen

| Autor / Redakteur: dpa / Julia Schmidt

Kurzarbeit und Stellenabbau: Auch der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat mit der Flaute in der Autobranche zu kämpfen.
Kurzarbeit und Stellenabbau: Auch der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat mit der Flaute in der Autobranche zu kämpfen. (Bild: Daniel Karmann/dpa)

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler will in Deutschland weitere 1300 Arbeitsplätze abbauen. Der Abbau sei Teil eines bereits im März beschlossenen Maßnahmenpaketes.

Entsprechende Informationen der „Wirtschaftswoche“ bestätigte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch auf dpa-Anfrage. Der Abbau sei Teil eines bereits im März beschlossenen Maßnahmenpaketes, mit dem auf den Transformationsprozess in der Automobilbranche sowie auf die Handelsprobleme mit China und den USA reagiert werden soll.

Für die 1300 Stellen solle das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit gelten, betonte die Sprecherin. Das bedeutet, dass Mitarbeiter und Unternehmen mit dem Ausscheiden aus dem Unternehmen und den Konditionen einverstanden sein müssen.

Schaeffler leidet erheblich unter den konjunkturellen Probleme der Automobil- und deren Zulieferindustrie. Grundsätzlich herrscht in Herzogenaurach aber Zuversicht, dass die Problemphase überstanden wird, etwa durch Umschichtungen in weniger betroffene Unternehmensteile. Im März hatte das Unternehmen bereits ein Maßnahmenpaket bekanntgegeben, das unter anderem Kurzarbeit in einzelnen Werken und einzelne Schließtage umfasst.

Zu Anfang September wurden bereits hunderte Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Etwa 250 von rund 500 Mitarbeitern im Sondermaschinenbau am Standort Frauenaurach (Erlangen) hätten ihre Arbeitszeit reduziert, sagte eine Konzernsprecherin. Im Schnitt gehe es um eine Senkung von 25 Prozent. Wie lange genau die Kurzarbeit andauere, wollte der fränkische Autozulieferer damals nicht sagen: Der Schritt gelte „bis auf Weiteres“.Die Schaeffler-Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 90 000 Menschen. 2018 setzte die Gruppe mehr als 14 Milliarden Euro um.

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