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Satellitensimulatoren für Sendesignale verschiedener GNSS-Systeme

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

GPS, GLONASS, Galileo, BeiDou, QZSS oder IRNSS: Für die Navigation gibt es unterschiedliche Satellitensysteme. Die Simulatoren der GSG-Serie erzeugen die jeweiligen Sendesignale.

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Die Simulatoren der Serie GSG erzeugen für die verschiednen GNSS-Systeme die entsprechenden Signale.
Die Simulatoren der Serie GSG erzeugen für die verschiednen GNSS-Systeme die entsprechenden Signale.
(Bild: dataTec)

Mit den GPS-/GNSS-Satellitensimulatoren von Pendulum-Instruments (Vertrieb: dataTec) lassen sich zu testende Geräte und Module, die GPS-Anwendungen enthalten, können unter realistischen Szenarien testen. Die Simulatoren der GSG-Serie bestehen aus drei Geräteklassen, welche die jeweiligen Sendesignale für die unterschiedlichen GNSS-Systeme in den unterschiedlichen Sendefrequenzbändern erzeugen. Damit lässt sich jedes zu untersuchende Gerät oder System mit einem integrierten GNSS-Empfänger testen.

Es stehen verschiedene Konfigurationen zur Verfügung, wobei jeder Simulator mit den unterschiedlichsten Funktionen aufrüstbar ist. Die unterschiedlichen GNSS-Systeme wie GPS, GLONASS, Galileo, BeiDou, QZSS, IRNSS können simuliert und die zu testenden Geräte mit diesen Signalen beaufschlagt werden. Dabei sind bis zu 64 Kanäle mit den Frequenzbändern L1, L2, L2C, L5, E1, E5, B1, B2 und in Zukunft die Bänder E6, B3 selektierbar. Am Geräteausgang stehen die GNSS-Signale mit einer Leistung von -65 bis -160 dBm (entspricht 0,316 nW bis 0,1 aW) zur Verfügung.

Eine GSG-Studio-Software ermöglicht die Emulation und ein einfaches Editieren eines Test-Szenarios einschließlich dynamischer Veränderungen. Satellitenflugbahnen sind über die Software darstellbar und editierbar. Ferner sind Bewegungen eines Empfängers simulierbar. Die Ephemeriden und die Almanach-Daten der Satelliten können geladen werden. RINEX-Datenfiles können direkt von offiziellen Websites heruntergeladen werden.

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