Thermoelemente

07.10.2014

Neben Kabel und Leitungen und den dazugehörigen Konfektionen hat SAB Bröckskes auch Thermoelemente im Angebot.

Die ersten Grundlagen des Thermospannungseffektes wurden 1821 von Seebeck entdeckt. Die konkreten Zusammenhängen wurden 30 Jahre später von Thompson herausgefunden. Die Thermospannung zwischen zwei verschiedenen Metallen hängt von der thermischen Bewegung der Elektronen ab. Sie ist nicht von den absolutwerten der Temperaturen, sondern nur von Temperaturdifferenzen abhängig. Je höher die Temperaturdifferenz zwischen "kalt" und "heiß" ist, umso größer wird die Thermospannung. Die Spannung bei 1 Grad Celsius nennt man die Thermokraft des Thermoelementes. Sie hängt von der Natur der beiden Materialen ab, deren Verbindungsstelle erhitzt wird.

Thermoelemente sind in einem wesentlich größeren Temperaturbereich einsetzbar als Widerstandsthermometer. Sehr kleine Messstellen ermöglichen hierbei eine sehr gute Ansprechzeit. Des Weiteren sind Thermoelemente robuster und unempfindlicher gegenüber mechanischer Beanspruchung und häufig auch preiswerter.

 

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