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Rollout Smart Meter und wie Service-Modelle helfen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Der Rollout der Smart Meter kann beginnen, doch ist dieser mit Kosten verbunden. Service-Modelle für Software und Infrastruktur können Stadtwerke und Verteilnetzbetreiber unterstützen.

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Anbieter Landis+Gyr bietet Service-Modelle für Software und Infrastruktur für seine Smart Meter an. Das Bild zeigt das Smart-Meter-Gateway S560.
Anbieter Landis+Gyr bietet Service-Modelle für Software und Infrastruktur für seine Smart Meter an. Das Bild zeigt das Smart-Meter-Gateway S560.
(Bild: Landis+Gyr)

Das Rollout der Smart Meter ist jetzt offiziell und drei Hersteller haben vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein entsprechendes Zertifikat erhalten. Wer überhaupt ein Smart Meter benötigt und wie realistisch das Einsparpotenzial ist, wurde von unseren Lesern und von Kunden diskutiert.

Doch das Rollout ist mit Kosten verbunden, die nicht jeder in vollem Umfang stemmen kann oder will. Gerade Stadtwerke und Verteilnetzbetreiber müssen hier wirtschaftlich agieren. Hier kommt Landis+Gyr ins Spiel: Der anerkannte Partner für Smart-Meter-Rollouts bietet ein Servicemodell, der die regulatorischen Bedingungen für seine Kunden aus wirtschaftlicher Sicht begleitet.

„Speziell kleinere und mittlere Stadtwerke bringt ein konventioneller Rollout an ihre finanziellen, technischen und personellen Grenzen“, sagt Thorsten Klöpper, Geschäftsführer Landis+Gyr Deutschland und Österreich, „durch das flexible As-a-Service-Modell bleibt ihnen trotz schwieriger Marktbedingungen der Spielraum, sich zukunftsfähig auszurichten.“

Angebote rund um Smart Meter

Jeder Teilbereich eines Rollouts oder des Messstellenbetriebs lässt sich realisieren. Dazu bietet das Unternehmen sogenannte As-a-Service-Module an. „Software-as-a-Service“ schließt unter anderem das Hosting, die Pflege und regelmäßige Updates und Upgrades der Smart-Metering-Software ein. Das reicht bis zu den Software-Komponenten für die Gateway-Administration, das Meter-Data-Management und die Steuerung dezentraler, lokaler Verbrauchs- und Erzeugungseinrichtungen.

Bei „Infrastructure as a Service“ wird die Hard- und Software nicht gekauft, sondern geleast. So verteilen sich die Kosten auf einen längeren Zeitraum und bleiben stets unterhalb der gesetzlich verankerten Preisobergrenze. Dadurch liegt der Deckungsbeitrag pro Messpunkt vom ersten installierten Zähler an im positiven Bereich.

In diesem Service enthalten ist die Finanzierung der einmaligen Investitionsausgaben für die Anschaffungs- und Herstellungskosten eines intelligenten Messpunkts. Das Unternehmen stellt im Rahmen des Konzepts die benötigte Hard- und Software sowie weitere optionale Dienstleitungen in Form von As-a-Service-Modulen rund um den operativen Betrieb der Smart-Meter-Infrastruktur.

BSI: Zertifizierte und in Zertifizierung befindliche Produkte

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