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Trigger- und Dekodier-Option Rohde & Schwarz erweitert auf CXPI-Bus

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Für seine Oszilloskop-Modelle R&S RTE und RTO bietet der Messtechnik-Anbieter eine Trigger- und Dekodier-Option für das CXPI-Protokoll, der eine kostengünstige Alternative zum LIN-Protokoll ist.

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Für die Oszilloskope R&S RTE und RTO bietet Rohde & Schwarz die Trigger- und Dekodier-Option für das CXPI-Protokoll an.
Für die Oszilloskope R&S RTE und RTO bietet Rohde & Schwarz die Trigger- und Dekodier-Option für das CXPI-Protokoll an.
(Bild: Rohde & Schwarz)

Die Oszilloskope der Modell-Reihen R&S RTE und R&S RTO von Rohde & Schwarz erweitert der Hersteller um eine Trigger- und Dekodier-Option für das CXPI-Schnittstellenprotokoll. Bei diesem Bus handelt es sich um einen Automotive-Bus, der eine kostengünstige Alternative zum LIN-Protokoll ist. Mit den Messgeräten ist es möglich, den Bus bereits in der Entwicklungsphase zu testen. Die Option mit der Bezeichnung „R&S RTx-K76 CXPI“ können Anwender den Clock-Extension-Peripheral-Interface- (CXPI-)Kommunikationsbus analysieren.

CXPI wurde im Jahr 2015 als Kommunikationsbus für verschiedene Anwendungen im Automobil unter SAE J3076 standardisiert. Der Bus überträgt die Daten pulsbreitenmoduliert mit 20 kBit/s über eine einzige Datenleitung (Single Wire). Die verwendeten Zeichen basieren auf UART. Beim entwicklungsbegleitenden Debugging der CXPI-Schnittstellen triggern Anwender auf Befehle wie Start of Frame, Frame ID, Datenwerte oder verschiedene Fehlerzustände. Mit der Such- und Navigationsfunktion finden sich relevante Ereignisse im CXPI-Datenstrom. Die dekodierten Telegramme zeigt das Oszilloskop als farbkodierte Bussignale im Messkurvendiagramm oder als Tabelle an.

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