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GE Sensing & Inspection Technologies Röntgeninspektions- und CT-Spezialist phoenix|x-ray hat 10-jähriges Jubiläum

| Redakteur: Claudia Mallok

1999 begann phoenix|x-ray in Wunstdorf bei Hannover mikrofocus Röntgeninspektionssysteme für die Elektronikindustrie zu bauen. Bis heute wurden mehr als 1400 Röntgeninspektionssysteme und Tomografen ausgeliefert. phoenix|x-ray ist seit 2007 die Produktlinie von GE Sensing & Inspection Technologies für hochauflösende 2D-Röntgeninspektion und 3D-Computertomografie.

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Dr. Stefan Becker, Sales Director für Europa für die GE Sensing & Inspection Technologies Produktlinie phoenix|x-ray
Dr. Stefan Becker, Sales Director für Europa für die GE Sensing & Inspection Technologies Produktlinie phoenix|x-ray
( Archiv: Vogel Business Media )

Wie eine Geschichte aus dem Silicon Valley klingt die Historie von phoenix|x-ray. 1999 begann Firmengründer Helmut Appelt in einer Doppelgarage in Wunstdorf bei Hannover einfache mikrofocus Röntgeninspektionssysteme für die Elektronikindustrie zu bauen. Rasch entwickelte sich phoenix|x-ray entwickelte zu einem der technologisch führenden Unternehmen seiner Branche.

Nur zwei Jahre nach der Firmengründung brachte man die erste industriell einsetzbare nanofocus Röntgenröhre auf den Markt. Anfang 2009 hat der Röntgenspezialist mit der ersten unipolaren 300 kV mikrofocus Röntgenröhre neue Maßstäbe in der zerstörungsfreien Prüfung gesetzt.

Heute ist das 2007 von General Electric übernommene und mit der GE Sensing & Inspection Technologies GmbH in Hürth verschmolzene Unternehmen als Produktlinie phoenix|x-ray weltweites „Center of Excellence“ von General Electric für hochauflösende 2D-Röntgeninspektion und 3D Fehleranlayse und Dimensionelles Messen mit Computertomographie.

Produktion am Standort Wunstdorf soll weiter vergrößert werden

Der Hauptsitz der GE Sensing & Inspection Technologies Produktlinie phoenix|x-ray in Wunstorf (Archiv: Vogel Business Media)

Am Standort Wunstdorf sind 100 Mitarbeiter in Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie der Produktion der phoenix|x-ray Röntgeninspektions-Systeme, Tomografen und Röntgenröhren tätig. Eine weitere Expansion der Produktlinie ist angedacht. Hierfür wurde ein Nachbargrundstück erworben, auf dem eine weitere Produktionshalle entstehen soll. Neben dem Standort Wunstdorf hat das Unternehmen Dienstleistungszentren in Stuttgart, München, Lewistown (Pennsylvania, USA), Newark (Kalifornien, USA), Limonest (Frankreich) und Shanghai (China).

Mehr als 1400 phoenix|x-ray-Systeme wurden in den vergangenen zehn Jahren von Wunstorf weltweit exportiert. Das Produktspektrum reicht von kleinen Tisch-Röntgeninspektions-Systemen für die Qualitätsanalyse verdeckter Lötstellen in der Elektronikindustrie bis hin zu 70 Tonnen schweren Computertomographen mit begehbaren Strahlenschutzkabinen, auf denen die Automobilindustrie große Gussteile von bis zu 100 kg Gewicht und 800 mm Durchmesser komplett dreidimensional untersucht und misst.

Computertomografie ersetzt zerstörende Prüfungen und aufwändige Messungen

Das hochauflösende Computer-Tomographie-System phoenix|x-ray nanotom (Archiv: Vogel Business Media)

Ein bahnbrechendes Produkt aus Wunstdorf für 3D-Untersuchungen und dimensionale Messungen von kleineren Bauteilen ist das nanoCT-System nanotom (CT: Computertomografie). Aufgrund seiner hervorragenden Bildauflösung und seines breiten Anwendungsspektrums kommt das System mittlerweile weltweit in vielen Forschungslaboren in Materialwissenschaften, Mikromechanik, Elektronik, Bio- und Geowissenschaften sowie Luft- und Raumfahrt zum Einsatz.

Tomografische Aufnahme einer mechanischen Uhr (Archiv: Vogel Business Media)

Durch die Möglichkeit, Gussteile mit höchster Auflösung komplett dreidimensional zu erfassen und virtuell beliebige Schnitte durch ihr Inneres anzulegen, eröffnet CT völlig neue Analysemöglichkeiten für die Qualitätsüberwachung. Unterschiede bezüglich Materialzusammensetzung oder Dichte lassen sich dreidimensional visualisieren und analysieren. Dies macht exakte Aussagen über die Lage von Poren, Rissen oder Einschlüssen möglich, ohne das Untersuchungsobjekt zu zerstören.

Darüber hinaus ermöglicht hochauflösende Computertomografie auch die 3D-Messung von Bauteilen, die aufgrund ihres komplexen Aufbaus nicht zerstörungsfrei mit herkömmlichen Koordinatenmessgeräten untersucht werden können. Neben 2D-Wandstärkenmessungen können z.B. die CT-Volumendaten mit den CAD-Daten verglichen werden, um das komplette Bauteil in Bezug auf Einhaltung aller Maße einfach und zeitsparend zu analysieren – mit Längenmessabweichungen von nur wenigen Mikrometern.

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