Robuster Embedded-PC mit XEON-Prozessor und 10 PoE-Anschlüssen

| Redakteur: Johann Wiesböck

Embedded-PCs für Anwendungen in den Bereichen Bildverarbeitung und Transportation
Embedded-PCs für Anwendungen in den Bereichen Bildverarbeitung und Transportation (Bild: ICP Deutschland)

ICP Deutschland bringt denn ersten Embedded-PC seiner modularen M-Serie auf den Markt. Der MX1 trotzt extremen Umgebungsbedingungen und wurde mit hoher Rechenleistung und vielen Erweiterungsmöglichkeiten ausgestattet.

Mit 1151-Prozessorsockel und C246-Chipsatz unterstützt der Embedded-PC MX1 von ICP Deutschland die achte Generation der XEON- und Core I-Prozessoren von Intel. Diese Generation bringt einen Zuwachs an Rechenleistung im Vergleich zur Vorgängergeneration von bis zu 36% bei den XEON und bis zu 15% bei den Core I-Prozessoren mit sich. Unterstützt werden sowohl 35-W-CPU-Varianten als auch CPUs mit bis zu 80 W. Bis zu 32GB ECC- oder non-ECC DDR4-2666-MHz-Arbeitsspeicher können je nach Prozessorvariante verbaut werden.

Die Intel-HD-Grafik stellt sowohl einen HDMI, einen Display Port als auch einen DVI-I-Ausgang zur Verfügung. Im Gehäuse mit 7,8 Liter Volumen finden drei 2,5“-Einbaurahmen, einer davon als Wechselmedium ausgelegt, zwei Mini-PCIe Steckplätze mit mSATA Support, ein M.2 2242/2260/2280-Steckplatz mit PCIe x4 Signal, ein M.2 2230 und eine PCI Express x16 Schnittstelle Platz. Letztere Schnittstelle ist für den Betrieb von Erweiterungs- sowie Grafikkarten ausgelegt. Auch bietet der MX1 Anschlussmöglichkeiten für Remote Power ON/OFF und Remote Reset. Damit lässt sich der MX1 auch an schwer zugänglichen Stellen platzieren und bedienen.

Viele Schnittstellen und 10-mal Power over Ethernet (PoE)

Ferner finden sich Platz für je einen Intel i219-LM und einen i210-IT GbE LAN Port, sechs USB 3.0, zwei USB 2.0, PS/2, zwei RS-232/422/485, zwei SIM-Kartenhalter und drei Erweiterungseinschübe für optionale MX1-Erweiterungsmodule. Als Erweiterungsmodul stehen vierfach LAN mit RJ45 mit und ohne PoE+-Funktionalität, vierfach LAN mit M12-Stecker mit und ohne PoE+-Funktionalität, ein zweifach RJ45-PoE+-Modul, eine isolierte vierfach Kombo RS-232/422/485 und 8-Bit-DIO-Schnittstelle sowie ein Vehicle Power Ignition Modul zur Auswahl.

Für Bildverarbeiter lässt sich der MX1 beispielsweise mit zehn PoE-Anschlüssen ausstatten. Der MX1 je nach CPU Typ Umgebungstemperaturen von -40 °C bis zu 70 °C trotzen und mit zusätzlichen Zertifizierungen EN50155 und E-MARK für den Fahrzeug-und Bahnbetrieb aufwarten kann. Mit einem Spannungsbereich von 9 bis 48 V Gleichstrom deckt der MX1 einen sehr weiten Bereich ab, industriell ausgelegt mit Reverse Power Control, Überspannungs-und Überstrom Schutz. Damit man die Extreme auch ausnutzen kann, liefert ICP liefert den MX1 mit darauf abgestimmten industriellen Arbeitsspeichern und Speichermedien als fertige System aus.

Alle Infos zur neuen Embedded-PC-Familie finden Sie hier: www.icp-deutschland.de

Das Datenblatt können Sie hier herunterladen: https://files.icp-deutschland.de/produkte/KC002068/web/icp/MX1-10FEP-datasheet-20190611.PDF.

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